Dieser Sommer war, mit Verlaub, kein Spaziergang – Hitze, Trockenheit, die Stadtluft stand wie Beton. Jochen Flasbarth, seines Zeichens Staatssekretär und bekennender Freund klarer Worte, hat daraus ein paar Schlüsse gezogen: Der nächste Sommer kommt bestimmt – aber bitte mit Plan! Sein Vorschlag: ein umfassender Aktionsplan auf nationaler Ebene, der nicht nur regional Stückwerk liefert, sondern tatsächlich das Puzzle zusammenfügt. Klimaschutz allein reicht nicht, sagt er, Anpassungen müssen jetzt auch auf den Tisch. Und dann ist da noch der Bundesrechnungshof, der ausgerechnet das 'Klimaanpassungsprogramm für soziale Einrichtungen' scharf kritisiert. Flasbarth gibt zu, dass man vielleicht ein bisschen zu ambitioniert an die Sache ging, was aber – ehrlich gesagt – seiner Meinung nach den Ernst der Lage eher unterstreicht.
Die Debatte um hitzebedingte Gesundheitsrisiken gewinnt an Schärfe: Mit fortschreitendem Klimawandel fordern Experten und Politiker wie Jochen Flasbarth raschere Maßnahmen, um Städte und vor allem sensible Bevölkerungsgruppen an steigende Temperaturen anzupassen. Im Zentrum steht der Ruf nach einem bundesweit abgestimmten Hitzeschutzplan, der die bisherigen, oft uneinheitlichen Initiativen der Länder bündeln soll. Aktuelle Medienberichte heben hervor, dass gesundheitliche Belastungen durch Hitze in den kommenden Jahren erheblich zunehmen könnten, wenn auf Bundesebene nicht bald entschlossen gehandelt wird. Neuere Diskussionen kreisen zudem um die Kritik am bestehenden Anpassungsförderprogramm – eine Debatte, die Fragen nach Zuständigkeit und Effizienz der Politik erneut aufwirft.