Am Flughafen Leipzig/Halle wurde jüngst eine Sprengstoff-Drohne entdeckt, die eine neue Dringlichkeit in Deutschlands Sicherheitsdebatte gebracht hat. Verteidigungspolitiker fordern erstmals eine Aktivierung von Nato-Artikel 4, was gemeinsame Konsultationen im Bündnis ermöglicht, sobald ein Mitgliedsland sich bedroht fühlt. Gleichzeitig werden bestehende Schutzmaßnahmen als fortschrittlich, aber eventuell noch nicht ausreichend bewertet – und innenpolitisch geraten 'Verharmloser' wie AfD-Vertreter erneut in die Kritik. Ergänzend: Laut Informationen der letzten 48 Stunden ist die deutsche Öffentlichkeit zunehmend beunruhigt angesichts gehäufter Sabotageakte und hybrider Bedrohungen aus Russland, wobei Experten warnen, dass die technische Entwicklung der Drohnen einen politischen und gesellschaftlichen Flurschaden verursachen könnte. Neue Recherchen zeigen, dass das Lagebild verschärft wird durch einen Anstieg gezielter Desinformationskampagnen, die Unsicherheit über potenzielle Cyber- und physischen Angriffe streuen. Zudem setzt sich die Nato aktuell mit einer stärkeren Überwachung kritischer Infrastruktur auseinander – Deutschland steigt hier im europäischen Vergleich langsam, aber erkennbar auf eine höhere Alarmstufe um.