Am Flughafen Leipzig/Halle hat die Bundespolizei eine Drohne geborgen, was weitreichende Sicherheitsbedenken auslöst. Nach inoffiziellen Angaben könnten an dem Fluggerät Sprengstoff und eine Zündungsvorrichtung angebracht gewesen sein, was die Dramatik der Situation unterstreicht. Offiziell sagen die Behörden noch nicht viel, weil die Untersuchungen noch laufen – und auch, weil zur möglichen Herkunft oder Motivlage der Drohne bislang keine Klarheit besteht. Der Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl von Fällen ein, in denen Drohnen für Bedrohungen des zivilen Luftverkehrs sorgen. In den letzten Stunden wurde darüber hinaus berichtet, dass Sicherheitsbehörden auch in anderen europäischen Ländern besonders aufmerksam auf Drohnenbewegungen an Flughäfen reagieren. Von den deutschen Ministerien kommen kaum handfeste Details, aber die vorübergehende Sperrung der Bahnen und der Verweis auf das grundsätzliche Sicherheitsrisiko zeigen, dass man den Vorfall sehr ernst nimmt. In sozialen Netzwerken wurde zudem spekuliert, ob gezielt ukrainische Ziele anvisiert wurden, doch handfeste Beweise gibt es dafür bislang nicht.
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