Erdbeben erschüttert Westen Kolumbiens – Stärke bei 7,2

In Kolumbiens Westen bebte am Montagmorgen die Erde – ein starker Erdstoß versetzt Anwohner in Alarmbereitschaft.

10.08.26 15:06 Uhr | 45 mal gelesen

Erst meldeten die Geologen einen Wert von 7,2 auf der Richterskala – wobei solche Angaben bekanntermaßen im Nachhinein noch angepasst werden können. Das Beben selbst spielte sich um ziemlich genau 7:34 Uhr morgens nach kolumbianischer Zeit ab – also gut am frühen Nachmittag in Deutschland. Die Erschütterungen traten nur etwa 35 Kilometer von Cartago, einer der größeren Städte in dieser Gegend, auf. Das Erdbeben-„Herz“ lag tief: gut 95 Kilometer unter der Erdoberfläche. Direkt nach dem Ereignis waren weder Verletzte noch größere Schäden gemeldet worden. Aber – Beben dieser Stärke haben es durchaus in sich: In einem Umkreis von rund 70 Kilometern kann da schon einiges zu Bruch gehen.

Am Morgen des 10. Juni 2024 traf ein Erdbeben mit gemeldeten 7,2 auf der Richterskala Kolumbiens Westen nahe Cartago. Erste Einschätzungen deuten auf eine eher hohe Tiefe (rund 95 Kilometer) und damit – zumindest für nahegelegene Großstädte – auf ein geringeres Schadenspotenzial hin, da tiefere Beben meist weniger zerstörerische Auswirkungen an der Oberfläche haben. Über Verletzte oder materielle Schäden war direkt nach dem Ereignis nichts bekannt, wobei lokale Behörden und der Zivilschutz weiterhin die Lage prüfen und mit Nachbeben gerechnet wird. In den letzten 48 Stunden berichten kolumbianische Medien ebenfalls von spürbaren Nachbeben, und Notfallpläne in den betroffenen Departamentos (Provinzen) wurden aktiviert. Experten weisen darauf hin, dass Kolumbien wegen seiner Lage am pazifischen Feuerring zu den erdbebengefährdeten Ländern Südamerikas zählt.

Schlagwort aus diesem Artikel