Der Anschlag im Berliner Tiergarten am Rande des CSD schockiert die Hauptstadt zutiefst – und darüber hinaus ein ganzes Land. Neben der Trauer und Wut richtet sich der Blick auf die nun laufenden Ermittlungen: Wer war Abdul B.? Was trieb ihn an? Nach aktuellen Recherchen hat die Berliner Polizei das Arbeitsumfeld des Verdächtigen durchleuchtet, in seinem Umfeld wuchs die Sorge vor weiterer Gewalt. Auch die Diskussion über Sicherheit bei Großveranstaltungen flammt wieder auf: Berlin denkt bereits laut über neue Konzepte nach, Eindrücke von Augenzeugen zeichnen ein Bild von Chaos und Hilflosigkeit in der ersten Stunde nach dem Angriff. Die queere Community wie auch viele darüber hinaus fordern, deutliche Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen – nicht nur symbolisch, sondern durch konkrete Politiken und einen echten Wandel im Umgang mit Diversität. Zusätzliche Details aus aktuellen Berichten: Nach letzten Medienreports sind die Sicherheitsmaßnahmen rund um Berliner Veranstaltungen verschärft worden. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern noch an, wobei bisher kein eindeutiges politisches Motiv bestätigt werden konnte. Die Stadtgesellschaft ringt mit dem Schock, während zahlreiche Trauermärsche und Mahnwachen geplant werden.