Nach dem jüngsten Angriff auf einen CSD sehen die Grünen akuten Handlungsbedarf: Sie begrüßen zwar die geplanten fünf Millionen für Deradikalisierungsprogramme, kritisieren jedoch, dass wahre Prävention bereits deutlich früher ansetzen müsse. Strukturelle Arbeiten gegen Feindlichkeit – insbesondere jene der Initiative 'Demokratie leben' – seien auf Planungssicherheit angewiesen, die momentan nicht gewährleistet werde. Laut neuen Berichten aus den letzten 48 Stunden gilt in Deutschland nicht nur der Schutz queerer Menschen als größere Herausforderung denn je, sondern auch der Umgang mit wachsendem Rechtsextremismus und organisiertem Hass im Netz.
In mehreren aktuellen Artikeln wird zudem darüber diskutiert, dass gerade in den ländlichen Räumen Radikalisierung oftmals unbemerkt wächst und nachhaltige, lokale Präventionsnetzwerke gebraucht werden. Zudem fordern Experten, dass Programme wie 'Demokratie leben' leichteren Zugang zu dauerhaft öffentlicher Förderung bekommen sollten – der politische Streit über Zuständigkeit und Priorität ist aktuell sehr lebendig. Ein weiteres Thema in der Presse ist, dass Betroffene und Initiativen mehr Mitspracherecht bei der Mittelvergabe fordern, damit Präventionsarbeit endlich weniger bürokratisch und zielgerichteter erfolgen kann.