Sören Pellmann macht Druck auf die CDU, mit der Linken ernsthaft Gespräche über Zusammenarbeit zu führen, um rechtsextreme Einflüsse auszuschließen. Während die Linke bereit ist, praktische Lösungen zu finden und auf politischer Ebene bereits zusammengearbeitet wird, zögert die Union weiterhin, sich für die linksgerichtete Partei zu öffnen. Die Debatte wurde vor allem durch jüngste Äußerungen von Parteichefs wie Pantisano und Ramelow verstärkt, die beide eine pragmatische Zusammenarbeit für sinnvoll halten. Hintergrund ist, dass sich die politische Lage in Deutschland zuspitzt: Laut aktueller Berichterstattung wächst in mehreren Bundesländern die Sorge vor rechtsextremen Parteien, was den politischen Druck auf etablierte Parteien erhöht, ungewöhnliche Bündnisse zu prüfen (siehe etwa Diskussionen auf www.spiegel.de und www.sueddeutsche.de). Von taz und FAZ wurde in den letzten 48 Stunden wiederholt analysiert, wie stabil solche Bündnisse überhaupt wären und ob der rhetorische Schritt von Linke und CDU von der Basis mitgetragen werden würde.