Die Überprüfung der Sicherheitskonzepte für CSD-Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen findet vor dem Hintergrund wachsender Bedrohungslagen und konkreter Ereignisse wie dem Anschlag in Berlin statt. Das nordrhein-westfälische Innenministerium plant, bestehende Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen, wobei besonders die Gefahr schwer vorhersehbarer, kurzfristig radikalisierter Einzeltäter im Fokus steht. Laut weiteren aktuellen Meldungen werden Polizeipräsenz und Schutzmaßnahmen bei Großereignissen deutschlandweit erhöht, auch, weil die CSDs nicht nur politische Demonstrationen, sondern auch explizite Zeichen gesellschaftlicher Diversität und Offenheit sind – ein Ziel, das Extremisten zunehmend ins Visier nehmen.