Manchmal spürt man die Klimakrise nicht nur als abstrakte Statistik, sondern ziemlich direkt: Zum Beispiel, wenn das Wasser im Supermarktregal plötzlich knapp wird. Ende Juni 2026, in jenen Tagen, die man in Zukunft wohl als eine der extremsten Hitzewellen der letzten Jahre erinnern wird, explodierten die Verkaufszahlen von stillem Wasser förmlich. Das Statistische Bundesamt meldete, dass satte 77% mehr stille Wasserflaschen die Ladengeschäfte verließen als in typischen Sommerwochen der Jahre 2023 bis 2025 – Sprudelwasser schoss immerhin um 63% nach oben.
Doch nicht nur Mineralwasser war der Renner: Auch Speiseeis schien unverzichtbar – keine Überraschung eigentlich, wenn draußen 40 Grad herrschen, aber der Anstieg von 90% gegenüber den Vorjahren ist trotzdem bemerkenswert. Biermischgetränke, alkoholfreies Bier, Limonade und Cola fanden ebenfalls reißenden Absatz, als gälte es, in der Hitze ein Defizit abzuarbeiten. Interessant dabei: Bei Cola gab es zwar keinen Allzeitrekord, aber immerhin lagen die Verkaufszahlen ein Drittel über den üblichen Sommerwochen. Man fragt sich schon, ob Hitze saudurstig – oder doch ein bisschen schokoladeneisliebend macht (ich tippe klar auf beides).
Die Rekordtemperaturen von Ende Juni 2026 führten deutschlandweit zu einer ungewöhnlich hohen Nachfrage nach stillen Getränken und Erfrischungen: Der Absatz von stillem Wasser stieg um 77%, von Sprudelwasser um 63%. Besonders auffällig war auch das Bedürfnis nach Abkühlung mit Speiseeis, das im Vergleich zu den drei vergangenen Sommerjahren um 90% häufiger verkauft wurde. Neben Wasser und Eis profitierten weitere Getränke von der Hitzewelle, darunter Biermischgetränke (+63%), alkoholfreies Bier (+38%), Limonade (+34%) und Cola (+32%).
Ergänzend dazu warnen Experten aktuell angesichts der hohen Temperaturen besonders in den Städten vor gesundheitlichen Risiken wie Dehydrierung, Hitzekollaps und verstärkter Ozonbelastung, weshalb Verbraucherschützer raten, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Auch Umweltorganisationen mahnen, auf umweltfreundliche Verpackungen zu achten, da der gestiegene Konsum von Einwegflaschen die Müllproblematik verschärft. Laut aktuellen Medienberichten reagieren Supermärkte und Getränkemärkte inzwischen mit gezielten Nachbestellungen und temporären Rabattaktionen, um den Ansturm zu bewältigen.