Offenbar setzt die CDU nach Spahns Rücktritt auf kräftige Neubesetzungen, wobei mehrere zentrale Ämter neu vergeben werden: Warken für das Kanzleramt, Linnemann ins BMG, Hoppermann als neue Generalsekretärin und Amthor mit einer deutlich gestärkten Rolle im Kanzleramt. Die schnellen Personalwechsel zeigen, wie dünn mittlerweile die Luft in politischen Führungsetagen ist – ein einzelner Fehltritt, und das Personalkarussell dreht sich mit hoher Geschwindigkeit. In jüngsten Berichten mehrerer Leitmedien spiegelte sich zudem eine gewisse Unsicherheit, ob die Rochaden zu erhoffter Frische oder doch eher zu neuen Grabenkämpfen führen werden. Recherchen zeigen außerdem: Die CDU befindet sich strategisch im Umbau, da parallel die Ampelkoalition unter Druck steht und die Machtverschiebungen im Bund immer wieder auf die innerparteiliche Lage zurückschlagen. Eine Debatte um Glaubwürdigkeit und modernen Konservatismus ist mittlerweile entbrannt. Auch in anderen Parteien und Medien werden personelle Konsequenzen nach ethischen Kontroversen diskutiert, etwa in Bezug auf Familienpolitik oder Digitalisierungsprojekte.
heute 17:07 Uhr