Schock nach tödlicher Amokfahrt beim Berliner CSD: Politik reagiert betroffen

Nach dem dramatischen Vorfall beim Christopher Street Day in Berlin zeigen sich führende Regierungsvertreter erschüttert und sichern Berlin jede Unterstützung zu.

heute 03:55 Uhr | 3 mal gelesen

Manchmal gibt es Ereignisse, die lassen selbst politische Routiniers kurz stocken – und dieser Samstagabend gehört wohl dazu. Einen Moment lang ist alles andere unwichtig: Ein Kleintransporter rast in eine feiernde Menge beim CSD in Berlin. Die Bilanz – mindestens ein Todesopfer, 16 Verletzte, darunter mehrere Schwerverletzte. In der Nacht äußert Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) seine Fassungslosigkeit: 'Feige, abscheulich', so seine Worte. Fast könnte man glauben, ihm fehlen kurz die routinierten Phrasen. Seine Sprecherin bestätigt später, dass Dobrindt in ständigem Austausch mit Sicherheitskräften steht und Berlin die volle Unterstützung des Bundes erhalten soll. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigt sich bestürzt und spricht von einer 'abscheulichen Tat'. Was bleibt, ist eine Mischung aus Schock, Wut und Ratlosigkeit – und die Hoffnung, dass der Berliner CSD nicht an seiner Offenheit und Lebensfreude einbüßt. Übrigens: Wer einmal abends in Berlin unterwegs war, weiß, welches Lebensgefühl diese Straßen eigentlich normalerweise transportieren.

Eine Attacke mit einem Kleintransporter auf Teilnehmer:innen des Berliner CSD erschütterte am Samstag die Öffentlichkeit und forderte mindestens ein Todesopfer sowie etliche Verletzte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Bundeskanzler Friedrich Merz zeigten sich tief betroffen und sagten Berlin die Unterstützung des Bundes zu. Trotz der schnellen Reaktion der Sicherheitskräfte herrscht weiterhin Unklarheit über das Motiv der Tat. Erweiterte Informationen: Nach aktuellen Berichten wird geprüft, ob der Angriff gezielt dem CSD galt oder einen anderen Hintergrund hatte; die Polizei äußerte sich zunächst zurückhaltend und schließt ein politisches Motiv nicht aus (taz, FAZ). Das Sicherheitskonzept großer Veranstaltungen in Berlin steht nun auf dem Prüfstand; erste Stimmen aus der Community fordern Verbesserungen im Umgang mit solchen Bedrohungslagen (Spiegel, Zeit). Viele politische Akteure aus Grünen, Linken und FDP äußern Solidarität mit den Opfern und betonen die Notwendigkeit, Vielfalt aktiv zu schützen.

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