Peter Neumann, ein gefragter Professor für Sicherheitsstudien, fordert nachdrücklich, Deutschland solle einen Nationalen Sicherheitsberater installieren, der die Arbeit des Sicherheitsrates steuert – etwas, das in westlichen Demokratien längst Standard sei. Er legt Wert darauf, dass diese Person weniger als mächtiger Entscheider, sondern eher als Moderator und Koordinator verstanden werden sollte, gerade um die in Deutschland oft zersplitterten Sicherheitsfragen zusammenzuführen. Aktuell fehlt laut ihm ein klarer Verantwortlicher; die Zusammenarbeit der Ressorts und Ministerien läuft vielfach nebeneinander her, was im Ernstfall gefährlich werden kann. Weitere Recherchen zeigen, dass das Thema Sicherheitspolitik in Deutschland gerade brisanter denn je diskutiert wird: Das Bundeskanzleramt erwägt neue Strukturen, der Ukraine-Krieg sowie hybride Bedrohungen erhöhen den Druck auf Veränderungen. In etlichen Beiträgen wird angemerkt, dass der Austausch zwischen Innen-, Verteidigungs- und Außenministerium zu langsam und reaktiv geschieht. Ein Nationaler Sicherheitsberater könnte Synergien heben, Strategien bündeln und schneller für Klarheit sorgen – freilich bestehen auch skeptische Stimmen, die auf Kontrollverlust oder einen Zuwachs an Bürokratie verweisen.