Zwei mutmaßliche Mitglieder des sogenannten 'Islamischen Staats' sind in Sachsen gefasst worden, nachdem ihnen die Behörden auf die Spur gekommen sind. Die Ermittler durchsuchten die Wohnungen und nahmen verschiedene technische Geräte sowie persönliche Unterlagen mit – alles womöglich wichtige Puzzleteile zur Aufklärung der Vorwürfe. Laut Generalstaatsanwaltschaft dauern die Untersuchungen an, vor allem, weil die Auswertung digitaler Spuren oft komplex ist und lange dauert. Aktuell steht Deutschland weiterhin unter angespannter Beobachtung, was islamistischen Terror betrifft. In letzter Zeit gab es eine Zunahme von Hinweisen auf Rückkehrer oder Unterstützergruppen, wodurch Ermittler und Geheimdienste kontinuierlich gefordert sind. Hinzu kommt, dass das Land nach wie vor versucht, zwischen Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit abrutschen – kein leichtes Unterfangen. Neuesten Medienberichten zufolge bleibt die Bedrohung durch den sogenannten IS akut, auch wenn die Organisation international stark geschwächt ist. Die meisten Rückkehrer aus Syrien oder dem Irak werden inzwischen engmaschig überwacht oder, wie in diesem Fall, verhaftet. Zudem schlagen Experten immer wieder vor, präventive Maßnahmen in Gemeinden zu verstärken, um junge Männer nicht in den Bann solcher Gruppierungen geraten zu lassen.