Es wirkt ein bisschen wie eine unscheinbare Revolution aus dem Bürokratiedschungel: Das Bundesinnenministerium lässt derzeit prüfen, ob auf dem Personalausweis künftig die Adresse einfach weggelassen werden kann. Damit würde das ewige Abkratzen alter Klebeetiketten bei jedem Umzug bald Geschichte sein – und wer kennt das nicht, diese unsäglichen Adresskleber, die irgendwie nie gerade sitzen? Die 'Rheinische Post' schreibt, dass man zusätzlich mit dem Gedanken spielt, das Ausweisfoto großzügiger zu gestalten.
Ein Ministeriumssprecher hat bestätigt, dass die Themenfelder eigene Kreise ziehen: Es geht um das Adressdatenfeld, aber auch die ständigen Änderungsaufkleber und, ja, die erhoffte Verschlankung der Bürokratie durch bessere Digitalisierung. Ziel: Ende 2027 soll ein fertiges Konzept stehen. Es gibt ohnehin schon viele Vorgänge, die seit Längerem digital ablaufen – da frage ich mich: Wer braucht da noch eine Ausweisadresse auf Papier? In der Theorie. Für Situationen, wo der Ausweis als Adressnachweis verlangt wird, tüftelt man laut Ministerium an digitalen Lösungen, möglichst einfach und barrierearm (was mir persönlich vernünftig erscheint, solange der Behörden-Server dann nicht just streikt...).
Spannend auch: Eine Bürgereingabe hat den Petitionsausschuss bereits beeinflusst – der tendiert zum Verzicht auf das Adressfeld, immerhin. Und es kommt womöglich noch mehr: Mehr Sicherheitsmerkmale, schärfere Kryptografie, größerer Portraitausschnitt, und erstmals vielleicht ein Data-Matrix-Code auf dem Plastikdokument. Wer weiß, ob das die Grenzbeamten freut oder verwirrt?
Das Bundesinnenministerium plant, den Personalausweis von der aufgedruckten Wohnadresse zu befreien und setzt dabei auf mehr Digitalisierung. Diskutiert werden zudem zusätzliche Sicherheitsmerkmale, ein größeres Ausweisfoto und ein Data-Matrix-Code – das Ziel: Bürokratieabbau und bessere digitale Identifikation. Die Entscheidungsfindung läuft noch bis mindestens 2027, mit Fokus auf barrierearme und digitale Lösungen rund um den Nachweis der Wohnanschrift und optimierte Datensicherheit.
Aktuelle Recherchen zeigen: Nach wie vor werden in verschiedenen Medien die Pläne des Innenministeriums zu Vereinfachungen beim Personalausweis und neuen, moderneren Authentifizierungsformen diskutiert. Dabei wird insbesondere auf die Vorteile für Bürger*innen durch die Digitalisierung sowie den möglichen Wegfall von Adressänderungsaufklebern eingegangen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen – vor allem hinsichtlich Datenschutz und möglicher Zugangsbarrieren zu digitalen Ersatzverfahren.