Was bleibt? Die Unsicherheit. Die Gefahr. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet – welcher Typ Drohne war das? Nicht ganz unwichtig, denn auf rumänischer Seite sind im Juli bereits drei Drohnen abgefangen worden, mindestens eine vom Shahed-Modell, das angeblich von russischen Streitkräften genutzt wird. Der Zusammenhang liegt in der Luft, im doppelten Sinn. Ob das nur der Anfang ist? Irgendwie bleibt ein mulmiges Gefühl zurück.
Nach der Explosion einer nicht identifizierten Drohne nahe einer zentralen Gaspipeline in Bulgarien herrscht sowohl bei den Behörden als auch in der Grenzregion eine spürbare Nervosität. Die Pipeline, die für den Energietransit zwischen mehreren osteuropäischen Ländern unerlässlich ist, war zwar nicht beschädigt, doch der Vorfall offenbart Brüchigkeit in der Luftüberwachung. Wie verschiedene Medien berichten, gab es in den letzten Monaten wiederholt Zwischenfälle mit mutmaßlich aus russischer Produktion stammenden Drohnen im rumänisch-bulgarischen Luftraum — besonders im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und der Sorge vor gezielten Sabotageakten auf kritische Infrastruktur.
Ergänzend: Nach aktueller Online-Recherche hat die Sorge vor Drohnen-Angriffen seit Beginn des Ukraine-Kriegs europaweit zugenommen. Bulgarien und Rumänien haben angekündigt, ihre Überwachungsmaßnahmen zu verstärken und engere Zusammenarbeit bei der Luftraumsicherung zu suchen. Zudem wird diskutiert, ob internationale Hilfe für die Sicherung der Energieinfrastruktur notwendig wird, da insbesondere Gaspipelines als neuralgische Punkte gelten.