Friedrich Merz hat berichtet, er habe nach seinem Amtsantritt als Bundeskanzler fast vollständig auf Alkohol verzichtet, und bezeichnet das als Teil der Herausforderungen seines Amtes. Dieses präge ihn persönlich und stelle auch für seine Familie eine große Belastung dar. Der Verzicht auf Alkohol sei für Merz zu einer Gewohnheit geworden und gehöre zu seinen Strategien, mit dem Stress des Amtes umzugehen. In deutschen Medien der letzten 48 Stunden gab es verstärkte Berichte über politische Persönlichkeiten und ihre Lebensgewohnheiten. So diskutiert die Süddeutsche Zeitung über den Druck, unter dem Spitzenpolitiker im Alltag stehen und wie sie private Vorlieben anpassen müssen, was oft mit Veränderungen im Lebensstil einhergeht. Die FAZ beleuchtet ausführlich, wie Politiker als Vorbilder mit öffentlichen Statements zu Genussmitteln umgehen und welche gesellschaftlichen Diskussionen dies auslöst. Auch der Spiegel greift die Thematik auf und untersucht, wie solche persönlichen Entscheidungen von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und in den politischen Diskurs einfließen.
29.09.25 23:02 Uhr