Friedrich Merz verzichtet seit Kanzlerschaft angeblich auf Alkohol

Friedrich Merz, Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender, hat eigenen Aussagen zufolge seit seinem Amtsantritt im Mai keinen Alkohol mehr getrunken.

29.09.25 23:03 Uhr | 434 mal gelesen

Bei einer Diskussionsveranstaltung der 'Rheinischen Post' in Düsseldorf erklärte Friedrich Merz am Montagabend, er trinke inzwischen praktisch keinen Alkohol mehr. Er begründete dies als eine Konsequenz aus seiner Rolle als Kanzler und beschrieb, dass man entweder sehr viel oder gar nichts trinken würde. Laut Merz müssten daher auch die beiden Biere bei seinem Treffen mit SPD-Politikerin Bärbel Bas sowie die Maß auf dem Oktoberfest alkoholfrei gewesen sein. Merz erwähnte zudem, dass er sich den Weinkeller im Kanzleramt angesehen habe, der viele alte Flaschen enthalte. Er betonte, dass das Kanzleramt nicht nur ihn, sondern auch seine Familie beeinflusse, und dass er gelernt habe, sich nicht von Stress oder Zeitdruck vereinnahmen zu lassen.

Friedrich Merz hat berichtet, er habe nach seinem Amtsantritt als Bundeskanzler fast vollständig auf Alkohol verzichtet, und bezeichnet das als Teil der Herausforderungen seines Amtes. Dieses präge ihn persönlich und stelle auch für seine Familie eine große Belastung dar. Der Verzicht auf Alkohol sei für Merz zu einer Gewohnheit geworden und gehöre zu seinen Strategien, mit dem Stress des Amtes umzugehen. In deutschen Medien der letzten 48 Stunden gab es verstärkte Berichte über politische Persönlichkeiten und ihre Lebensgewohnheiten. So diskutiert die Süddeutsche Zeitung über den Druck, unter dem Spitzenpolitiker im Alltag stehen und wie sie private Vorlieben anpassen müssen, was oft mit Veränderungen im Lebensstil einhergeht. Die FAZ beleuchtet ausführlich, wie Politiker als Vorbilder mit öffentlichen Statements zu Genussmitteln umgehen und welche gesellschaftlichen Diskussionen dies auslöst. Auch der Spiegel greift die Thematik auf und untersucht, wie solche persönlichen Entscheidungen von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und in den politischen Diskurs einfließen.

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