Kurz vor Börsenschluss kletterte der S&P 500 auf ungefähr 6.661 Punkte (+0,3 %), während der Nasdaq 100 mit rund 24.611 Punkten ein Plus von 0,4 % verbuchte. Marktakteure beurteilten unter anderem die Erfolgschancen eines von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Gaza-Plans, ebenso wie seine Ankündigung neuer Zölle auf bestimmte Waren. Im Fokus stand vor allem das Risiko eines US-Regierungsstillstands, der die Veröffentlichung wichtiger Arbeitsmarktdaten verzögern könnte – diese sind essenziell für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Trump nahm dazu Gespräche mit Vertretern der Demokraten auf, deren Unterstützung für einen Kompromiss erforderlich ist. Der Euro zeigte sich fester bei 1,1728 US-Dollar, während für einen Dollar 0,8527 Euro bezahlt wurden. Der Goldpreis legte kräftig zu und notierte am Abend bei 3.829 US-Dollar pro Feinunze (+1,8 Prozent), was 104,96 Euro pro Gramm entspricht. Dagegen fiel der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent deutlich auf 67,67 US-Dollar je Fass, ein Rückgang um 3,5 Prozent gegenüber dem Vortag.
Die US-Börsen profitierten zum Wochenauftakt von einer robusten Anlegerstimmung, trotz politischer Unsicherheiten rund um einen möglichen Regierungsstillstand. Während Aktien zulegten, bewegten sich andere Märkte uneinheitlich: Gold wurde als sicherer Hafen gesucht, Ölpreise gaben hingegen angesichts wachsender Konjunktursorgen und geopolitischer Risiken deutlich nach. Zusätzlich verstärken Unsicherheiten über die Haushaltsverhandlungen in den USA und geplante Maßnahmen im Handel die Volatilität an den Märkten. Darüber hinaus ist aktuell ein Rückgang der Volatilität an den US-Börsen zu beobachten (Quelle: t3n.de). Die geldpolitische Unsicherheit der Fed und gemischte Wirtschaftsindikatoren prägen laut aktuellen Medienberichten zusätzlich die Börsenstimmung (Quelle: spiegel.de). Auch das Ringen um eine Haushaltseinigung und dessen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft werden in den internationalen Wirtschaftsnachrichten aktuell breit diskutiert (Quelle: faz.net).