Ein sonniger Freitagnachmittag, doch von Idylle keine Spur: Über Langenfeld und Arft hängen dichte Rauchschwaden. In einer eindringlichen Warnung forderte die Kreisverwaltung die Bevölkerung auf, das Notwendigste für zwei bis drei Tage griffbereit zu halten – ohne Panik, aber mit Entschlossenheit. Die Einsatzleitung obliegt jetzt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz; die Feuerwehrkräfte stemmen sich mit aller Macht gegen das Feuer, das mit jedem Windstoß neue Gebiete erfasst. Wer noch vor Ort ist, soll unbedingt Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungsanlagen ausschalten – der Rauch zieht mit dem Wind unberechenbar durch das Land. Die Lage bleibt angespannt und, ehrlich gesagt, geradezu beklemmend. Was morgen kommt? Ungewiss.
Der Wald- und Wiesenbrand im Landkreis Mayen-Koblenz bleibt trotz massiven Feuerwehreinsatzes außer Kontrolle. Die Kreisverwaltung hat die Koordination übernommen und bereits Vorbereitungen für die Evakuierung der betroffenen Ortschaften getroffen, da Wind und Trockenheit die Ausbreitung des Feuers begünstigen. Neueste Recherchen zeigen: In ganz Deutschland nehmen die Waldbrandwarnungen wegen anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen derzeit rapide zu, und Experten warnen vor einer weiteren Zuspitzung im Sommer 2024.