Clemens Fuest äußert sich klar zum Kurs der EU in der Industriepolitik und gegenüber China: Während gezielte Reaktionen auf chinesische Investitionshürden sinnvoll sein können, warnt er vor Abschottung und übermäßigen Vorgaben. Den 'Industrial Accelerator Act' hält er für einen falschen Schritt, da der Zwang, die Industrieproduktion künstlich hochzutreiben, marktferne 'Zielvorgaben' bedeuten würde. Bedenken hat er auch bei protektionistischen Maßnahmen wie 'Buy European', die ohne echten Sicherheitsbedarf mehr kosten als nutzen. Recherchen zeigen: Die Debatte um Europas Industriepolitik ist hochaktuell, gerade im Lichte wachsender Konkurrenz aus China und den USA. Laut jüngsten Medienberichten sind europäische Unternehmen zunehmend besorgt, die geplanten EU-Regulierungen könnten Innovation und Wettbewerbsfähigkeit bremsen, während China gezielt eigene Hightech-Sektoren fördert. Zugleich mehren sich Stimmen, dass nachhaltige Abhängigkeiten verringert werden müssen, jedoch ohne starre Quoten oder pauschale Ausschlüsse, um die Marktlogik und den internationalen Handel nicht unnötig zu beeinträchtigen.
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