Jugend im Fokus: Der Young Campus der USTP und ein Hauch von Zukunft

St. Pölten – Neugier trifft Technik: Auch dieses Jahr lud der Young Campus motivierte Jugendliche ein, neue Trends der Forschung, digitale Innovationen und Fitness-Ideen zu erleben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – zwischen Pubertät und Erwachsenwerden – durften an ungewöhnlichen Workshops rund um Gaming, Medienproduktion und Bewegungskultur teilnehmen. Und manchmal geht’s bei solchen Events viel mehr ums Ausprobieren als um perfekte Ergebnisse.

heute 12:20 Uhr | 2 mal gelesen

Mal ehrlich: Zukunft ist etwas, das sich besser anfühlt, wenn man selbst mitmischt. Genau das bietet die USTP in St. Pölten mit ihrem Young Campus – eine Art Versuchslabor für frische Ideen und jugendlichen Tatendrang. Wer Glück hatte, sich einen Platz zu ergattern, durfte morgens statt Mathebüchern echte Computer in Beschlag nehmen, Podcasts aufnehmen, Fernsehstudios betreten oder mit Gleichgesinnten Fitness-Workouts entwerfen, die garantiert nicht beim klassischen Hampelmann enden. Ausprobieren, das ist hier nicht bloß erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

Unterstützt wurde das alles von erfahrenen Leuten aus Forschung und Lehre, aber auch von Studierenden, die einen ganz eigenen Zugang zum Thema Lernen pflegen. Es gibt Sommerwochen, die lass ich am liebsten im Gedächtnis vergilben, aber diese – zumindest sagen das viele – bleibt farbenfroh im Kopf. Nicht zuletzt, weil der Campus Orte bietet, an denen Zukunft tatsächlich greifbar und irgendwie menschlich bleibt.

Die Bandbreite der Workshops, von Computerspielentwicklung bis hin zu Podcasting, klingt erstmal nach Technik und Medien – klar. Aber dahinter steckt mehr: ein Raum, in dem Talente wild sprießen, ungebremst von Schulnoten oder Leistungsdruck. Sieht man sich das Konzept an, ahnt man, dass die Hochschule nicht nur mit ihren weißen Fluren glänzen will. Sie will einladen, experimentieren lassen – und manchmal dabei einfach nur zuhören. Die Initiative campus.erleben ist dabei mehr als eine bloße Türöffner-Geste: Sie schafft Begegnung, lässt Fragen im Raum stehen und gibt die Bühne an die nächste Generation ab.

Das alles ist Teil der Identität der USTP – einer Hochschule, die sich als Drehscheibe für Innovation, Europa-Feeling und soziale Verantwortung positioniert. Über viertausend Studierende, allerlei Forschende und ein Brennpunkt für Medien, Technik, Management und mehr: Die USTP versteht sich als eine Art Werkstatt, in der junge Leute ausprobieren dürfen, was sie morgen können wollen. Und vielleicht ist das der Kern, warum Programme wie der Young Campus nicht nur kurzfristig, sondern nachhaltig Eindruck hinterlassen.

Der Young Campus an der USTP in St. Pölten versammelt Jahr für Jahr Jugendliche zwischen 14 und 20, um sie für Digitalkultur, Medienkompetenz und Wissenschaft zu begeistern. Gerade in Zeiten, in denen Schulen oft kaum mit dem Tempo des technologischen Wandels mithalten können, erweisen sich solche außer-schulischen Programme als wichtige Spielfelder für Kreativität, Eigenständigkeit und Zusammenarbeit – Erfahrungen, die im regulären Schulalltag zu kurz kommen. Zahlreiche Studien betonen, dass besonders praxisorientierte Lernformate Innovationsfreude und Problemlöse-Kompetenz junger Menschen stärken, was angesichts einer immer komplexer werdenden Lebenswelt und Arbeitswelt an Relevanz gewinnt. Die Hochschule setzt zudem verstärkt auf Internationalität, Interdisziplinarität und gesellschaftliche Teilhabe, wie etwa in der European-University-Allianz E³UDRES² oder in ihren kooperativen Lehrprojekten sichtbar wird. In mehreren aktuellen Medienberichten werden auch die Herausforderungen und Chancen diskutiert: Während in Österreich laut einer Umfrage das Interesse an angewandter Forschung unter Jugendlichen leicht steigt, hinkt die geschlechterspezifische Beteiligung in den MINT-Bereichen weiter hinterher. Ein weiterer Aspekt, der aktuell in der Pädagogik debattiert wird, ist das „Lernen durch Tun“ – ein Prinzip, das auf dem Young Campus, ganz praktisch und unbürokratisch, einen natürlichen Platz findet.

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