Die Bundesregierung hält es laut eigener Angaben für notwendig, auf einen möglichen neuen Zivildienst vorbereitet zu sein – vor allem, falls auch die Wehrpflicht zurückkehrt. Die Linken-Vorsitzende Schwerdtner kritisiert das heftig: Sie sieht darin ein Ablenkungsmanöver von Personalengpässen, die über Jahre durch Sparpolitik verursacht wurden. Ihre Kernforderung: Es braucht überzeugende, freiwillige Angebote für Jugendengagement, die wirklich attraktiv sind – und keinen staatlichen Zwang oder Ersatz für professionelle soziale Arbeit. Weitere Infos aus aktuellen Quellen: Schon seit Wochen wird die Debatte um einen verpflichtenden Gesellschaftsdienst intensiver geführt; Bundespräsident Steinmeier hatte die Diskussion vorangetrieben. Laut Medienberichten verweist die Bundesregierung auch darauf, dass die Sicherheitspolitik neue Denkmodelle fordere – etwa durch die veränderte Bedrohungslage in Europa. In sozialen Netzwerken und Kommentarspalten ist die Ablehnung einer Pflicht nach wie vor groß – viele fürchten, dass es tatsächlich um billige Arbeitskraft statt um echten Zusammenhalt geht.
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