Die Aussetzung des Sonntagsfahrverbots für LKW, die in Folge der aktuellen Niedrigwassersituation auf deutschen Flüssen ins Spiel gebracht wurde, wird vom BGL kritisch betrachtet: Auch bei einer Freigabe bleiben strenge Lenk- und Ruhezeiten bestehen, was den Spielraum für effektive Mehrarbeit deutlich begrenzt. Außerdem mangelt es der Branche weiterhin massiv an Fahrpersonal, was sich durch diese Maßnahme nicht ändert. Nach der Recherche zeigt sich, dass die Problematik durch die Infrastruktur-Schwächen und den Klimawandel weiter verschärft wird: Die Transportbranche sieht sich zunehmend unter Druck, da nicht nur der Rhein durch Niedrigwasser zum Risiko wird, sondern auch Ausweichrouten über Schiene und Straße an Kapazitätsgrenzen stoßen. Neue Vorschläge drehen sich um mehr Digitalisierung, bessere Arbeitsbedingungen und strukturelle Investitionen in Logistik und Infrastruktur. Die Regierung prüft verschiedene Optionen, der politische Streit ist offen, und Stimmen nach tiefgreifenden Reformen werden lauter.