Sven Schulze spricht sich explizit dafür aus, dass die Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier mit einer politischen Persönlichkeit besetzt werden sollte, die bereits Erfahrung auf Landes- und Bundesebene gesammelt hat. Er betont zudem, dass das Geschlecht für die Auswahl nachrangig sei und die Kompetenz im Mittelpunkt stehen müsse. In den Medienkreisen und parteiinternen Diskussionen wird diese Haltung teilweise kritisch betrachtet, da viele auf eine Öffnung für gesellschaftliche Diversität auch bei höchsten Staatsämtern hoffen. Ergänzend ist festzuhalten: In jüngerer Zeit diskutieren viele politische Stimmen, ob der Bundespräsident eine aktive Rolle in Polarisierungszeiten übernehmen kann oder eher als Brückenbauer gefragt ist. Die CDU sieht sich aktuell intern selbst in der Suche nach geeinten Positionen überfordert – was die Entscheidung zur Nachfolge nicht einfacher macht. Hinzu kommt, dass jüngere Generationen und parteiunabhängige Organisationen zunehmend fordern, dass der Bundespräsident für mehr als nur politische Erfahrung stehen soll, nämlich auch für frischen Wind und Wertewandel. Weitere Einzelheiten: Steinmeiers Amtszeit endet 2027, und die Suche nach Nachfolgern läuft bereits auf Hochtouren. Namen wirft außer Schulze bislang kaum jemand in den Ring, doch hinter den Kulissen brodelt die Gerüchteküche. Laut DW und ZEIT treffen regelmäßig Vertreter verschiedener Parteien zusammen, um diskret potenzielle Kandidat:innen zu sondieren. In der Presselandschaft ist das Thema präsent, besonders mit Blick auf einen gesellschaftlichen Wandel, der sich vielleicht auch auf die Wahl zum Bundespräsidenten auswirken könnte.