Am frühen Montagmorgen, exakt um 7:34 Uhr Ortszeit, bebte der Westen Kolumbiens – zur gleichen Zeit in Deutschland war es bereits Mittagszeit. Die Erdstöße trafen nicht nur einzelne Ortschaften, sondern auch große Städte wie Pereira besonders schwer. Zahlreiche Häuser sind beschädigt, und mehr als 1.500 Menschen haben ihr Zuhause verloren – das lässt sich kaum richtig in Zahlen fassen. In Pereira zählte man die meisten Opfer, in Cali selbst stürzten mindestens 30 Gebäude ein. Bürgermeister Alejandro Eder sprach von einer Notlage – in zahlreichen Ruinen könnten noch Überlebende eingeschlossen sein. Der Flugverkehr in praktisch der gesamten Region ist zum Erliegen gekommen: Flughäfen, etwa in Cali, Manizales oder Quibdó, mussten schließen. Präsident de la Espriella verkündete daraufhin direkt den Ausnahmezustand und hat zugesagt, die Geschehnisse persönlich zu begleiten. Details zu regelmäßigen Updates und internationaler Unterstützung gab es bereits.
In Kolumbien hat ein Erdbeben der Stärke 7,4 am Montagmorgen für verheerende Schäden gesorgt: Über 100 Todesopfer sind bislang bestätigt, wobei Rettungsteams weiterhin nach Verschütteten suchen. Neben Hunderten zerstörten Gebäuden sind Zehntausende Menschen ohne Obdach – viele wichtige Infrastrukturpunkte wie Flughäfen im Westen des Landes bleiben gesperrt. Laut aktuellen Medienberichten hat die Regierung um sofortige internationale Hilfe gebeten, während der Präsident den Katastrophenschutz koordiniert und den Zustand der Notlagenregionen im Blick behält. Besonders auffällig: Laut verschiedenen aktuellen Quellen hat die kolumbianische Gesellschaft angesichts der Katastrophe eine große Hilfsbereitschaft gezeigt, viele Zivilisten beteiligen sich an der Versorgung und Betreuung der Betroffenen. Hilfsorganisationen warnen zugleich vor Nachbeben und erschwerten Rettungsbedingungen.