Bernreiter unterstützt den Vorschlag, das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend aufzuheben, um die durch Niedrigwasser eingeschränkte Binnenschifffahrt zu entlasten und Lieferketten sicherzustellen. Gleichzeitig warnt er vor reinen Ad-hoc-Lösungen und fordert nachhaltige Investitionen in die Anpassung der Wasserstraßen und Förderprogramme für niedrigwassertaugliche Schiffe. Diese Forderungen spiegeln eine aktuelle Debatte wider, die von steigenden Lieferengpässen und dem Klimawandel angetrieben ist; denn nicht nur in Deutschland, sondern europaweit wächst der Druck, Infrastruktur widerstandsfähiger gegen Wetterextreme zu machen. Zuletzt wurde die Situation durch einen erneuten Rückgang der Wasserstände am Rhein und an der Donau wieder akut. Die Maßnahmen werden von Logistikverbänden und Wirtschaft teilweise begrüßt, Umweltverbände jedoch mahnen, dass befristete Fahrverbotslockerungen keine langfristigen Konzepte ersetzen dürfen. Währenddessen gibt es Forderungen, die Eisenbahnlogistik parallel zu stärken, um die Abhängigkeit von Wasserstraßen und Straßenverkehr zu reduzieren.
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