Bilger unterstreicht, wie kritisch die rechtzeitige Drohnenerkennung für die Sicherheit an den Flughäfen ist. Während an den großen Drehkreuzen bereits Fortschritte erzielt wurden, bleibt an vielen kleineren Flughäfen noch viel zu tun, insbesondere was moderne Abwehrtechnologien betrifft. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland in Teilen hinterher: Beispielsweise testen britische und israelische Flughäfen Anti-Drohnen-Systeme, die nicht nur orten, sondern auch gezielt stören können. In den letzten Monaten ist europaweit eine Zunahme von Drohnenzwischenfällen zu beobachten, die zu Streckensperrungen und Verspätungen geführt haben. Ein weiterer Punkt: Der Gesetzgeber ringt noch mit neuen Regelungen, um rasch auf gefährliche Drohnenangriffe reagieren zu können. Bei der Bahn liegt Bilger zufolge der Fokus auf alltäglichen Ärgernissen wie Verspätungen, aber auch auf technischem Fortschritt bei Fahrgastinformationen und Sicherheit – besonders angesichts des angestrebten Deutschlandtakts.