Derzeit konzentriert sich die international koordinierte Hilfe vorrangig auf die humanitäre Soforthilfe für die betroffenen Menschen in Kolumbien. Im Mittelpunkt stehen Notunterkünfte, die Versorgung mit Trinkwasser sowie Nahrungsmittelhilfe – angesichts der enormen Zahl von obdachlos gewordenen Menschen, die nach aktuellen Schätzungen inzwischen über 15.000 beträgt. Nach ergänzenden, aktuellen Medienberichten bleibt die Sicherheitslage angespannt; die Strom- und Wasserversorgung ist in mehreren Provinzen noch unterbrochen. Mehrere Hilfsorganisationen, darunter lokale NGOs und das Rote Kreuz, berichten von Engpässen bei Medikamenten und medizinischer Ausstattung. Die Europäische Union hat zudem angekündigt, über das EU-Katastrophenschutzverfahren zusätzliche Hilfsgüter zu senden und bietet logistische Unterstützung beim Transport. Während die Rettungsteams weiterhin nach Verschütteten suchen, raten Experten vor Nachbeben und Infrastrukturproblemen. Die Vereinten Nationen haben ein Team entsandt, um Koordination und Informationsaustausch zu verbessern und evaluieren aktuell gemeinsam mit lokalen Behörden den langfristigen Wiederaufbaubedarf.