Dzenan Pejcinovic schließt sich dem VfB Stuttgart an – Talenteoffensive am Neckar

Mit dem Transfer von Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg setzt der VfB Stuttgart weiter auf junge Verstärkung – und plant damit langfristig.

heute 16:52 Uhr | 2 mal gelesen

Seit Montag ist es offiziell: Der erst 19-jährige Dzenan Pejcinovic wechselt vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart. Der frische Vertrag läuft (ungewöhnlich lang für diese Branche!) bis zum 30. Juni 2031, was durchaus zeigt, wie ernst es dem Club mit ihm ist. Pejcinovic selbst hat keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm der Wechsel leichtfiel. Manche Jungs spielen noch eSport, er trifft lieber echte Tore – ein Satz, den man so von ihm vermutlich nicht hört, aber irgendwie passend findet. Vertrauen scheint auf jeden Fall da: 'Ich kenne schon einige der Jungs aus der Nationalmannschaft, das hilft beim Ankommen', sagt er. VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sieht in ihm genau das benötigte Puzzlestück für eine Saison, in der man in gleich drei Wettbewerben bestehen will. Er betont Pejcinovics Qualität und dessen Perspektive: jung, entwicklungsfähig, aber schon jetzt eine echte Offensivoption. Klartext: Stuttgart will nicht nur auffüllen, sondern wirklich Konkurrenz beleben. Ein Blick auf Pejcinovics Werdegang ist durchaus interessant: Geboren in München, Jugend bei den ganz Großen (FC Bayern, FC Augsburg, Wolfsburg), Bundesliga-Debüt für Wolfsburg mit 18 Jahren und 3 Monaten. Ingesamt kommt er auf satte 39 Profispiele, 12 Tore, 1 Assist – für Wolfsburg gar nicht mal schlecht. Letzte Saison dann auf Leihbasis in Fortuna Düsseldorf, wo er weitere fünf Mal einnetzte. Klingt verheißungsvoll, aber ob er beim VfB einschlagen kann? Abwarten!

Mit der Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic zielt der VfB Stuttgart darauf ab, seine Offensive langfristig und auf höchstem Talentniveau zu stärken. Pejcinovic, trotz seines jungen Alters bereits U-Nationalspieler und mit Erfahrung aus Bundesliga und 2. Liga, unterschreibt einen ungewöhnlich langen Vertrag. Die Vereinsleitung betont sowohl sein Entwicklungspotenzial als auch seine sofortige Wertigkeit – der Transfer ist ein strategischer Schachzug angesichts der Herausforderungen in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal. Erfreulich: In den letzten Wochen hat Stuttgart ohnehin mehrere talentierte Nachwuchsspieler und erfahrene Profis verpflichtet – offensichtlich, um Breite und Tiefe zu sichern, was nach der erfolgreichen letzten Saison und dem internationalen Geschäft auch dringend nötig scheint. Erst kürzlich vermeldete der Kicker beispielsweise, dass Stuttgart sein Transferbudget gezielt für die Offensive einsetzt und gleichzeitig auf Kontinuität im Trainerteam setzt. Laut FAZ sieht sich der VfB für die kommende Champions-League-Saison in der Pflicht, international konkurrenzfähig aufzutreten, weshalb auch gezielt auf junge, entwicklungsfähige Spieler und Kaderverstärkungen gesetzt wird. Die Personalplanung der Schwaben, so zeigt ein Bericht der Süddeutschen, stellt einen bewussten Kontrapunkt zur Transfermentalität mancher Konkurrenten dar – dort werden eher kurzfristige Lösungen bevorzugt, während Stuttgart auf Nachhaltigkeit und Entwicklung baut.

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