Im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League unterlag der VfB Stuttgart dem FC Porto daheim mit 1:2. Nach einer frühen Druckphase des VfB schockten zwei schnelle Tore der Portugiesen (Moffi 21., Mora 27.) die Hausherren, ehe Undav noch vor der Pause für Anschluss sorgte. Die Dominanz im zweiten Durchgang sowie ein zurückgenommener Ausgleich wegen Abseits reichten Stuttgart nicht, um am Ende das Remis zu sichern – Porto bringt eine gute Ausgangsposition mit ins Rückspiel. In der Nacht nach dem Spiel wird in Stuttgarts Fan-Foren lebhaft debattiert, ob Trainerentscheidungen beim Wechsel und Taktikumstellung im zweiten Durchgang optimal waren. Auch die Frage, wie Porto ein so stabiles Abwehrbollwerk aufbauen konnte, beschäftigt viele: Immerhin hatte der VfB in der Liga zuletzt oft vorne getroffen. Für das Rückspiel setzt Stuttgart auf einen ganz anderen Spielverlauf und hofft auf Undavs Lauf: Der Offensivmann war bereits in seinen letzten drei Europapokalspielen erfolgreich. Interessant dazu: Laut aktuellen Online-Berichten lag die Passquote von Porto trotz defensiver Spielweise bei knapp unter 90 %, was einen ungewöhnlich kontrollierten Spielstil beim Auswärtsteam unterstreicht. ERGÄNZUNG (Recherche-Zusatz, Stand 48h): - Laut "Kicker" bleibt die Stimmung in Stuttgart gedrückt, da der VfB die besseren Statistiken hatte, aber Porto mit Effizienz glänzte. Der FC Porto setzt jetzt auf seine Heimstärke, während Stuttgart sich auf schnelle Umschaltmomente verlassen will. - "Sportschau" hebt hervor, dass Portos Defensive als „Mauer“ bezeichnet wurde, gegen die sich Stuttgart abarbeitete – Stimmen aus dem VfB-Umfeld mahnen, Ballverluste im Mittelfeld zu vermeiden. - "Spiegel Online" berichtet, dass Portos Coach Sérgio Conceição seine Elf für konsequenten Teamgeist und Disziplin lobte und betont, dass das Rückspiel alles andere als entschieden sei.