Manchmal entscheidet der Moment nach der Pause ein ganzes Spiel: RB Leipzig hat genau diesen Augenblick erwischt und Eintracht Frankfurt förmlich überrollt. Klar, Diomande sorgte schon in der 27. Minute mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck für die Führung – und trotzdem ließ Frankfurt sich nicht lange bitten. Sieben Minuten später köpfte Larsson einen feinen Chipball zum Ausgleich ein. Aber, ehrlich gesagt: Danach passierte bei der Eintracht nach vorne zu wenig. Leipzig übernahm spätestens in Hälfte zwei sichtbar das Kommando. Nusa brachte die Gäste in der 70. Minute etwas glücklich (Eintracht-Keeper Zetterer sah da nicht wirklich gut aus) erneut nach vorn. Der Schlussakkord? Conrad Harder vollendete in der 81. Minute, nachdem Nusa den Ball von außen hereingezaubert hatte, mit einem Drehschuss – da war das Ding durch. Frankfurt versuchte zwar, den Rückstand zu kontern, aber eigentlich fehlt der Zugriff in der Offensive; Knauff, Uzun und Co. wirkten blass, man spürte irgendwie, dass Leipzig mehr wollte. Am Ende: Drei enorm wichtige Punkte für Leipzigs Champions-League-Jagd. Frankfurt dagegen schaut ein wenig ratlos auf die eigenen Chancen auf Europa.
RB Leipzig fährt in einem bestimmten Moment der Saison einen clever herausgespielten 3:1-Sieg in Frankfurt ein. Schnell wechselnde Führungen dominierten die erste Halbzeit, bevor Leipzig im zweiten Durchgang das Zepter übernahm – offensiv knallhart, defensiv sicher. Die Leipziger kämpfen damit entschlossen um die Champions-League, während die Eintracht ein offensives Rätsel bleibt und nun um Europa zittern muss.
Neuste Berichte der letzten 48 Stunden zeigen, dass das Rennen um internationale Plätze in der Bundesliga immer enger wird, wobei Leipzigs Sieg in Frankfurt als klares Statement im direkten Duell gewertet wird. Besonders bemerkbar machen sich die individuellen Fehler in Frankfurts Defensive und ein erkennbarer Bruch im eigenen Offensivspiel; die Stimmung in Leipzig kippt indes sichtbar in Richtung Aufbruchstimmung.