Vergangenes Wochenende war es soweit: Der BikePark Bergheim, der bislang nur im Testbetrieb lief, hat endlich seine Türen offiziell geöffnet. Was für ein Trubel! Vom Anfänger auf dem Balanceparcours bis zum Profi auf den Sprunglinien – jede Menge Biker und Neugierige schlenderten zwischen den Strecken umher oder wagten sich gleich ins Getümmel.
Der Park nimmt für sich in Anspruch, als erste urbane Mountainbike-Oase Österreichs zu gelten. Mit über 12.000 Quadratmetern bleibt genügend Platz, um Uphill- sowie Downhilltrails, Pumptracks, Sprunglinien (Jump Lines) und den beliebten North Shore Trail auszuprobieren – ein echtes Testfeld für Mut und Geschick, übrigens. Dazu gibt’s einen Rundkurs, der für Rollstuhlfahrer barrierefrei gestaltet ist. Hier können alle auf ihre Kosten kommen, vom Vorschulkind bis zur Seniorin mit Abenteuerlust.
Party zum Auftakt, Rennaction, Stars & Workshops
Schon vor der offiziellen Eröffnung war das Interesse spürbar – aber am Eröffnungswochenende zeigte sich erst das volle Potential. Da wurden neue Freundschaften geknüpft, zwischendurch sorgten DJs und Foodtrucks für Festival-Vibes. Für die Jüngsten gab's Fahrtechniktrainings mit echten österreichischen Meistern wie Felix Schoibl und Fabian Reithmayr, einen Whip-Off-Contest, Stars der Szene und als Höhepunkt die Austrian Pumptrack Series mit einer spannenden Stimmung bis zum Schluss. Erlebnisreich und trotz vollem Betrieb stressfrei, irgendwie.
Sicherheit… und Matsch unter den Sohlen
Die Verantwortlichen wollen, dass hier nichts anbrennt: Alle Bahnen werden ständig gecheckt, die Sprungbereiche mit klugen Sturzräumen gestaltet. Irgendwie spürt man selbst als Laie, dass hier Fachleute am Werk waren. Parallel sorgt die deutliche Markierung der Schwierigkeiten dafür, dass Profis und Einsteiger nicht kollidieren. Kurzer Einschub: Die meisten Eltern waren sichtlich erleichtert – ihre Kinder konnten sich austoben, ohne dass das Adrenalin der Sorge gefährlich anstieg.
Bunte Biodiversität statt grauer Platte
Was mir persönlich imponiert hat: Es wurde nicht einfach ein Sportareal auf die grüne Wiese gepflanzt. Da stehen 54 neue Bäume, verschiedene Sträucher und rund 10.000 Bodendecker, sogar ein kleiner Amphibienteich wurde angelegt. Bei aller Lebhaftigkeit bleibt also noch Platz für Frösche, Bienen & Co.
Gemeinschaft und Förderung – mehr als nur Sport
Mit Partnern wie dem Mountainbike Club Koppl (der richtig knackige Kindertrainings aufzieht) und der Kooperation mit dem Bikepark Leogang baut Bergheim auf ein aktives Netzwerk. Die Sprungworkshops, die ab Mai starten, richten sich bewusst auch an Anfängerinnen und Anfänger. Mitglieder und Jahreskarten-Inhaber profitieren von ordentlichen Rabatten.
Attraktives Ziel – nicht nur für Salzburger
Kein Wunder: Schon seit Beginn des Testbetriebs strömten Biker aus weiten Teilen Österreichs, sogar aus Bayern, nach Bergheim. Die Begeisterung für ein urbanes, innovatives Angebot scheint jedenfalls kein kurzfristiges Phänomen zu sein.
Hinter dem Projekt stecken lokale Initiatoren, getragen vom Tourismusverband und mit kluger EU-Förderung. Kostenpunkt rund 700.000 Euro – eine Investition in Abenteuer, Begegnung und (na gut, das klingt nach Broschüre, stimmt aber auch) Lebensfreude.
Der BikePark ist – sofern das Wetter mitspielt – ab sofort täglich geöffnet. Preisinfos, laufende Termine und Kontaktdaten gibt’s unter www.bikeparkbergheim.at.
Der BikePark Bergheim gilt als einer der ersten urbanen Bikeparks Österreichs und bietet Mountainbike-Vergnügen auf höchstem Niveau – mit weit mehr als nur einfachen Trails. Die naturnahe Gestaltung mit Fokus auf Biodiversität, Sicherheitsmaßnahmen, Inklusion (auch für Rollstuhlfahrer) und ein ausgeprägter Vereinscharakter machen die Anlage besonders. Neuere Nachrichtenportale berichten, dass der Park nicht nur Freizeitspot ist, sondern auch als sozialer Begegnungsraum wahrgenommen wird, mit einer wachsenden Community von Radbegeisterten aus dem In- und Ausland. + Aktuelle Recherche: Laut sueddeutsche.de wächst das Interesse an urbanen Sport- und Naturangeboten stetig, nicht zuletzt durch das wachsende Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Erlebnissen im Freien und modernen Bewegungsangeboten. Das Thema Nachhaltigkeit spielt hierbei eine tragende Rolle, weshalb Projekte wie in Bergheim immer mehr Zuspruch finden. Nach taz.de sehen Expert:innen besonders in der Verbindung von Sport, Naturschutz und urbaner Lebensqualität ein Zukunftsmodell, das für andere Städte und Gemeinden als Vorbild dienen kann.