Freiburg jubelt: Einzug ins Europa-League-Viertelfinale geglückt

Während Freiburg einen rauschenden Sieg feiert, gelingt auch Mainz der Sprung ins Viertelfinale der Conference League.

19.03.26 23:22 Uhr | 2 mal gelesen

Wer hätte ernsthaft mit so einem Auftritt gerechnet? Freiburg verwandelte einen anfangs kniffligen Rückstand aus dem Hinspiel gegen KRC Genk mit einer beeindruckenden Konsequenz in einen klaren Viertelfinal-Einzug. Schon früh schwebte eine gewisse Unruhe im Stadion, doch als Ginter in der 19. Minute nach Grifos Freistoß einköpfte, war die Stimmung auf einen Schlag aufgeladen. Matanoviç legte kurz darauf nach, noch ehe man richtig nachdenken konnte, ob das alles Traum oder Wirklichkeit ist. Auch der Anschlusstreffer der Belgier schien Freiburg nicht aus der Bahn zu werfen – Grifo nutzte einen kapitalen Abwehrschnitzer und stellte die Weichen endgültig. Suzuki marschierte nach einem eigenen Ballgewinn und schloss souverän zum 4:1 ab, bevor Eggestein per Distanzschuss den Ball zum 5:1-Endstand ins Netz schlenzte. Die ganze Stadt dürfte an diesem Abend vibriert haben. Derweil feierte auch Mainz europaweit Premiere: Nach torlosem Hinspiel fielen die Hemmungen erst nach der Pause. Posch köpfte nach Nebels Flanke zur Führung ein. Olomouc, ohnehin nicht als Favorit angereist, schien spätestens nach Baráths Platzverweis gebrochen – Sieb packte noch einen Treffer drauf. Aus Mainzer Sicht: Ungewohnt gelassen wurden die letzten Minuten runtergespielt, kaum je hatte man das Gefühl, dass noch etwas anbrennen könnte. Am Ende: ausgelassener Jubel und ein Stück Vereinsgeschichte.

Der Fußballabend bescherte Freiburg nach einem schwachen Hinspiel eine furiose Wende: Mit einem offensiven Feuerwerk und fünf unterschiedlichen Torschützen schalteten die Breisgauer Genk aus und zogen verdient ins nächste Europa-League-Viertelfinale ein. Mainz wiederum schrieb mit dem souveränen 2:0 gegen Sigma Olomouc Vereinsgeschichte und steht erstmals überhaupt im Viertelfinale eines internationalen Wettbewerbs, getragen von einer stabilen Defensive und dem Quäntchen Glück, das es manchmal braucht. Neben der Freude über den sportlichen Erfolg wurde auch der konsequente Umgang mit Fehlern und die mentale Stärke beider Teams viel gelobt; Kritik gab es hingegen an der etwas einseitigen zweiten Halbzeit beider Partien, in der die Gegner früh resignierten. In weiteren aktuellen Artikeln wird hervorgehoben, dass Freiburg nun auf internationale Top-Kontrahenten treffen könnte – eine neue Dimension für das Team. Die Europa League sorgt gegenwärtig auch in anderen Vereinen, etwa Leverkusen und West Ham, für Aufsehen, wobei insbesondere die Stimmung in den Stadien und das Zuschauerinteresse als Stimmungsbarometer für die Popularität der Wettbewerbe gepriesen werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen solcher Erfolge für kleinere Clubs wie Freiburg und Mainz werden in den letzten Tagen ebenfalls verstärkt diskutiert – internationaler Erfolg kann mittelfristig die Vereinsentwicklung spürbar befeuern.

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