Der Sieg der AS Rom gegen den VfB Stuttgart verdeutlicht das alte Dilemma: Fußballspiele werden im Strafraum entschieden, nicht am Mittelkreis. Trotz flotten Spiels und mutigem Anrennen scheiterten die Schwaben an ihrer Chancenverwertung – und an einem Roma-Team, das abwartend lauerte und dann gnadenlos zuschlug. Pisilli bleibt der Mann des Abends, dessen Coolness vielen Stuttgartern gefehlt hat. Interessanterweise berichten mehrere Medien nach dem Spiel übereinstimmend von der nervlichen Anspannung beider Mannschaften, wobei gerade vor der Pause viel Hektik herrschte. Die Trainer äußerten im Anschluss, sie hätten beide gezittert – und, dass es aus ihrer Sicht andersherum hätte ausgehen können. Darüber hinaus gibt es in den sozialen Netzwerken Kritik an Schiedsrichterentscheidungen während der Partie, wobei viele Fans die VAR-Eingriffe als zu zögerlich empfanden. Stuttgarts Coach betonte, das Team müsse „noch cleverer werden“ vor dem Tor, während Roms Trainer stolz auf die Effizienz seiner jungen Mannschaft verwies.
22.01.26 22:43 Uhr