Heiner Backhaus nicht mehr Trainer bei Eintracht Braunschweig

Nach anhaltenden Schwierigkeiten trennt sich Eintracht Braunschweig mit sofortiger Wirkung von Chefcoach Backhaus – auch Co-Trainer Schell muss gehen.

heute 15:01 Uhr | 6 mal gelesen

Die sportliche Führung von Eintracht Braunschweig hat am Dienstag klare Kante gezeigt: Cheftrainer Heiner Backhaus ist, ebenso wie sein Co-Trainer Julius Schell, freigestellt worden. Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel erklärte dazu, man habe sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht; sie resultiere aus fortlaufender Analyse von Mannschaftsentwicklung und Performance. Laut Kessel war es kein Auslöser durch ein konkretes Spiel, sondern vielmehr ein Prozess mangelnder Fortschritte. Nach mehreren Gesprächen, auch persönlich mit Backhaus, habe letztlich das Vertrauen gefehlt, mit diesem Trainerteam den sportlichen Turnaround zu schaffen. Wer den Verein künftig als Cheftrainer anführt? Dazu gibt’s noch keine offizielle Aussage – die Verantwortlichen wollen sich bald äußern. Derweil steckt die Eintracht weiterhin auf Platz 15 der Zweitliga-Tabelle fest.

Eintracht Braunschweig steckt derzeit in sportlichen Schwierigkeiten und zieht deshalb die Reißleine: Cheftrainer Backhaus und sein Assistent wurden vorzeitig von ihren Aufgaben entbunden, nachdem die Ergebnisse und die Entwicklung aus Sicht der Vereinsführung nicht gestimmt haben. Die Offiziellen ließen durchblicken, dass in den letzten Wochen intensive Gespräche geführt wurden, am Ende jedoch das Vertrauen in eine Wende fehlte. Während über eine Nachfolge noch nichts bekannt wurde, betonen erste Analysen aus der Fachpresse, dass sich Braunschweig nun mitten im Abstiegskampf auf eine schnelle und wirksame Lösung einstellen muss. Weitere Einblicke: Nach Durchsicht aktueller Berichte (Spiegel, Zeit, Kicker und Co.) ist zu erkennen, dass die Trainerentlassung auch durch das enttäuschende 1:2 gegen den 1. FC Magdeburg zusätzlich an Dynamik gewonnen hat. Viele Fans machen sich inzwischen Sorgen um die Stabilität des Vereins, der ohnehin schon von finanziellen und strukturellen Herausforderungen geplagt ist. Vereinzelt wird spekuliert, ob eine interne Übergangslösung mit einem erfahrenen Co-Trainer oder sogar ein externer, „Feuerwehrmann“-Typ installiert wird, um wenigstens die Klasse zu halten.

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