Mit seinen gerade mal 23 Jahren bringt Rocco Reitz schon reichlich Bundesliga-Erfahrung mit: In 88 Einsätzen für Borussia Mönchengladbach erzielte er acht Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Nun wagt er den nächsten Karriereschritt und wechselt zu RB Leipzig – langfristig, gleich bis 2031. Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer betonte, Reitz sei 'der absolute Wunschspieler', dem Verein besonders durch seine vielseitige Rolle in der Zentrale helfen werde. Neben seinem beeindruckenden Laufpensum – über das kaum jemand spricht, aber manchmal sind solche Details entscheidend – und seiner Geschwindigkeit zählt vor allem seine Übersicht zu den Gründen für die Verpflichtung. Zu hören ist auch, dass sich Leipzig vor allem von seinen Führungsqualitäten weiterentwickeln lassen möchte, obwohl Reitz im Vergleich zu vielen Teamkollegen noch ziemlich jung wirkt. Rouven Schröder von Gladbach betont indes, dass der Transfer für den Verein finanziell ein Meilenstein ist: Nie zuvor brachte ein selbst ausgebildeter Spieler dem Klub so viel ein. Reitz, der im Nachwuchs der Fohlen jeden Schritt durchlief, wurde nach Leih-Erfahrungen in Belgien endgültig etabliert – sogar als Vizekapitän und Dauerbrenner der aktuellen Saison. Besonders bemerkenswert: Mit einem Topspeed von über 35 km/h zählt er zu den pfeilschnellsten Profis der Bundesliga. Dass er für die deutsche U21-Nationalmannschaft schon EM-Erfahrung sammelte – fast unterschlägt man gern, so selbstverständlich wirkt seine Entwicklung. Ob er die großen Erwartungen in Leipzig erfüllen kann? Mal sehen, aber die Voraussetzungen stimmen.
Rocco Reitz hat einen bedeutsamen Wechsel von Mönchengladbach zu RB Leipzig vollzogen und unterschreibt dort bis 2031. Mit seiner robusten Physis, Vielseitigkeit und Führungsstärke soll er Leipzigs Mittelfeld neue Impulse verleihen. Das ungewöhnlich lange Vertragsangebot deutet darauf hin, dass RB Leipzig sehr an einer nachhaltigen Entwicklung mit Reitz interessiert ist. Interessant ist auch, dass Reitz trotz seines jungen Alters bereits als Vize-Kapitän bei Gladbach Verantwortung übernommen hat und als Musterbeispiel für Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gilt. Die Medien berichten übereinstimmend, dass der Transfer für Gladbach vor allem auch finanziell enorm bedeutsam ist. Nach Recherchen auf taz, FAZ und T3N gibt es aktuell kaum kritische Stimmen, im Gegenteil: Es dominiert die Meinung, dass dieser Wechsel sowohl für Reitz als auch für Leipzig und Mönchengladbach richtungsweisend sein könnte.