Anders die Lage in Fürth: Die SpVgg Greuther Fürth holte gegen die SV Elversberg einen verdienten 2:0-Heimerfolg. Branimir Hrgota zeigte einmal mehr seine Klasse mit dem Führungstreffer kurz vor dem Pausenpfiff. Elversberg bekam nach der Pause eine Riesenchance vom Punkt, verpasste aber kläglich. In der Nachspielzeit machte Lukas Reich alles klar und sorgte für kollektives Durchatmen im Ronhof – Fürth marschiert wichtige Schritte aus der Abstiegszone, während Elversberg an diesem Abend mit leeren Händen dasteht. Für Magdeburg wiederum dürfte das Remis eher Balsam auf die geschundene Seele sein – kein Sieg, aber auch kein Rückschlag.
Die Freitagsspiele in der 2. Bundesliga brachten sowohl Dramatik als auch eine Prise Frustration für die beteiligten Teams. Magdeburg konnte endlich seine Negativserie durchbrechen, indem es gegen Darmstadt einen Zähler erkämpfte – anschließend wurde vor allem das emotionale Eigentor von Nürnberger diskutiert, das beide Teams vor eine Prüfung stellte. Fürth hingegen gewann ein intensives Spiel gegen Elversberg verdient und zog vor allem in der zweiten Hälfte durch leidenschaftliche Defensivarbeit und Effizienz vor dem Tor die Bilanz auf ihre Seite; Elversberg scheiterte nicht nur an Fürths Keeper, sondern auch an den eigenen Nerven. Damit verschafft sich Fürth etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg, während Darmstadt und Elversberg ihre Aufstiegsambitionen erst einmal zurückstellen müssen.