Schwarz Gruppe setzt Zeichen: Erste wegweisende UEFA-Partnerschaft für nachhaltigen Fußball

Der europäische Fußball bekommt Verstärkung – und zwar aus Neckarsulm: Die Schwarz Gruppe, zu deren Imperium auch Lidl und PreZero zählen, macht als Premieren-Partner mit der UEFA gemeinsame Sache. Ziel: Nachhaltigkeit, Innovation und Kreislaufwirtschaft sollen fortan das Rückgrat von Turnieren, Talenten und den Schulhöfen Europas bilden. Klingt ambitioniert? Ist es auch – und vielleicht braucht der Fußball genau das.

heute 12:22 Uhr | 6 mal gelesen

Was da gerade zwischen der UEFA und der Schwarz Gruppe ausgehandelt wird, ist mehr als klassisches Sponsoring. Während viele Firmen noch hoffen, ihr Logo ins Stadion zu bekommen, haben Lidl und Co. längst verstanden, dass gesellschaftlicher Wandel nicht nur im Profifußball passiert. Lidl war bisher bei den Frauen-Nationalteams dabei – jetzt geht’s auch bei den Herren weiter. Das bedeutet: Lidl springt auf jedes namhafte Turnier bis 2030, sei es EM, Nations League, U21-EM oder Futsal. Doch damit nicht genug: Lidl darf sich fortan 'Take Care Nutrition Partner' nennen, entwickelt Ernährungsprogramme und sorgt dafür, dass gesunde Ernährung auch dort ankommt, wo es echte Wirkung hat: an Schulen und Vereinsplätzen. Die Idee, eine digitale Plattform zu schaffen, die sowohl Trainer als auch Lehrer versorgt, ist irgendwie bestechend einfach – und doch dachte bisher offenbar keiner dran. Im Hintergrund rollt parallel das Grassroots-Programm weiter: Jugendcamps, Auszeichnungen fürs Ehrenamt, und die Grassroots Weeks als europaweites Event-Festival. Auch PreZero, die Umwelt-Tochter, steigt voll ein. Mit Daten, Konzepten und jeder Menge Erfahrung aus internationalen Stadien will man der linearen Abfallwirtschaft endgültig den Laufpass geben. Der Clou: Mit messbaren Standards soll die Kreislaufwirtschaft der UEFA– zirkuläre Vorzeigestätte! – zur Schablone für andere Branchen werden. Und falls das klappt, werden vielleicht bald nicht nur Stadien in Nyon, sondern auch Einkaufzentren und Stadtviertel ökologisch neu gedacht. Zugegeben, da klingt durchaus Idealismus mit – ob’s wirklich klappt? Das dürfte sich zeigen, aber ambitionierte Projekte brauchen schließlich genau das: Mut und einen langen Atem.

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe, insbesondere Lidl und PreZero, sind die ersten strategischen Partner der UEFA – mit dem Ziel, Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung in den europäischen Fußball zu integrieren. Lidl wird nicht nur zahlreiche (Frauen- wie Männer-) Turniere bis 2030 unterstützen, sondern startet auch Programme für gesunde Ernährung und Bewegung, die direkt in Schulen und Breitensportvereine gebracht werden sollen. Parallel dazu unterstützt PreZero den Verband und zahlreiche Klubs beim Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft – inklusive digitaler Tools und Standards, um Ressourcen effizienter zu nutzen. Neuere Berichte in der FAZ und bei der 'Süddeutschen' ordnen ein, dass die UEFA mit Partnerschaften wie jener der Schwarz Gruppe ihren gesellschaftlichen Fußabdruck vergrößern will und Altlasten in punkto Umweltfreundlichkeit adressiert. Die Plattformen heben einen zunehmenden Trend hervor: Nachhaltige Sponsoring-Konzepte rücken stärker in das Zentrum von Verbandsarbeit und Public Relations. Ungeachtet der PR-Versprechen bleibt aber Skepsis – wie stark sich solche Kooperationen wirklich auf Fankultur, Vereinsleben und die tatsächliche Umweltbilanz auswirken (Quelle: www.faz.net, www.sueddeutsche.de).

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