Zäher Arbeitssieg: Freiburg ringt Tel Aviv nieder

Im Europa-Park-Stadion stemmte sich der SC Freiburg in einem hart umkämpften Match gegen rigoros verteidigende Gäste von Maccabi Tel Aviv durch – und entschied das Duell am Ende mit einem knappen 1:0 für sich.

heute 20:59 Uhr | 3 mal gelesen

Schon nach kurzer Zeit zeichnete sich ab, wie sich der Abend zwischen Freiburg und Maccabi Tel Aviv entwickeln würde: Die Israelis verriegelten ihr Tor und ließen die Breisgauer anrennen. Klar, Freiburg hatte viel Ballbesitz – aber Zwingendes? Fehlanzeige, zumindest bis auf ein paar harmlose Abschlüsse, die entweder im Gewirr der Abwehr hängen blieben oder am wachsamen Keeper Mishpati endeten. Ärgerlich, das. Nach der Pause dann ein anderes Bild: Der SC wirkte entschlossener. Die Rothemden suchten stärker den Weg nach vorn, rissen endlich Lücken in Tel Avivs Verteidigung. Was lange zäh und frustrierend war, mündete spät in Jubel – Matanovic nickte eine Günter-Flanke in der 82. Minute ins Netz. Danach? Ein bisschen Zittern in der Nachspielzeit, aber Freiburg brachte das Ding nach Hause. Serie hält: Siebtes Europacupspiel ohne Niederlage.

Freiburg blieb in einem ausgesprochen umkämpften Match geduldig und setzte sich am Ende knapp durch. Den Sieg sicherte Igor Matanovic mit seinem Kopfballtreffer nach feinem Zuspiel von Christian Günter – eine ganz typische Szene für den Abend der Mühen und des späten Glücks. Insgesamt beweist der SC damit erneut seine Europapokal-Form, bleibt in der Gruppe weiter auf Perspektive Richtung nächste Runde. Im Übrigen war die Atmosphäre im Stadion auffällig elektrisiert, obwohl die Partie lange eher Spannung als fußballerische Highlights bot. Interessant am Rande: In der Gruppenphase zeigt sich gerade, wie sehr knappe Siege manchmal wichtiger sind als rauschende Galaabende – vielleicht ein Zeichen reifer gewordener Freiburger.

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