Trump spricht vom beinahe beendeten Konflikt mit Iran

Donald Trump signalisiert Hoffnung auf ein nahendes Ende der Auseinandersetzungen im Nahen Osten – doch seine Worte sind von Drohungen begleitet.

heute 07:07 Uhr | 3 mal gelesen

US-Präsident Donald Trump, nie verlegen um große Ankündigungen, sprach im Interview mit CBS davon, der Konflikt sei "fast schon beendet". Nach seinen Worten liege Amerika „deutlich vor dem Zeitplan" – was genau das heißen soll, lässt er schuldig. Auf eine direkte Frage, ob das Kapitel schon diese Woche abgeschlossen sei, blieb Trumps Antwort jedoch ausweichend: "Nein, aber es wird nicht mehr lange dauern." Gleichzeitig fährt er eine harte Linie: Sollte der Iran weiterhin versuchen, die wichtigen Öltransportrouten im Nahen Osten – konkret die Straße von Hormus – zu blockieren, drohte Trump via Truth Social mit heftigen Konsequenzen: Der Iran würde dann mit "zwanzigfacher Härte" getroffen. Noch deutlicher werden seine Worte: "Leicht angreifbare Ziele werden so zerstört, dass der Iran sich schwerlich je davon erholen könnte – Tod, Feuer und Zorn wird sie treffen." Eine fast biblische Rhetorik, die Trump aber selbst relativiert: Er hoffe und bete, dass es nicht so weit komme. Den jüngsten Anlass hatten die iranischen Revolutionsgarden geliefert, die neuerdings europäische und arabische Schiffe in der Meerenge passieren lassen wollen – sofern diese im Gegenzug US- und israelische Botschafter aus ihren Ländern verbannen.

Die Anspannung zwischen den USA und Iran bleibt spürbar auf hohem Niveau, auch wenn Trump optimistisch das baldige Ende des Konflikts betont. Im Hintergrund spielen dabei wirtschaftliche Interessen – die Kontrolle über die wichtige Ölroute Straße von Hormus – eine zentrale Rolle. Laut aktuellen Berichten aus unterschiedlichen Medien setzen beide Seiten gerade auf Drohgebärden und politische Botschaften, während echte diplomatische Lösungen (noch?) weit entfernt scheinen. Zudem berichten neue Artikel, dass sich die Lage im Nahen Osten in den letzten 48 Stunden zwar nicht dramatisch zugespitzt, aber auch keineswegs entspannt hat. Es bleibt offen, ob Trumps markige Worte tatsächlich ein Vorzeichen für Deeskalation oder nur ein weiteres Kapitel in der Dauerrhetorik sind.

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