„Man ist so alt, wie man sich fühlt“ – nur ein Spruch oder steckt mehr dahinter? ARD Wissen nimmt in einer neuen Doku das Thema Altern aus unterschiedlichsten Blickwinkeln in den Fokus. Es geht um die Frage, wie sehr wir unser biologisches Alter tatsächlich beeinflussen können: Liegt es schon festgeschrieben im Erbgut oder greifen auch unsere Lebensweise und gesellschaftliche Vorstellungen mit ein? Der Film „Mein Körper. Mein Alter – Wer bestimmt, wie alt ich bin?“ läuft am 27. April 2026 um 22:50 Uhr im Ersten, in der ARD Mediathek kann man schon jetzt reinschauen.
Abgesehen davon: Jeder altert auf seine Weise. Die Fernsehmacher begleiten Beatrice aus Köln, die sich vorgenommen hat, ihr biologisches Alter nach unten zu schrauben. Über drei Monate ringt sie mit Sportprogrammen und Ernährungsumstellungen. Dann ist da der 82-jährige Friedhelm, ein Leichtathlet, der zeigt, wie vital man selbst mit weit über 80 noch sein kann – er mischt nämlich die Deutsche Hallenmeisterschaft auf. Ein weiterer Aspekt: Schauspielerin Gesine Cukrowski kämpft für mehr Anerkennung und Öffentlichkeit für Frauen ab 47, hinterfragt dabei die gängigen Ansichten zum Altern. Persönliche Erlebnisse treffen auf Fakten aus der Wissenschaft – und regen dazu an, das Thema für sich selbst neu zu bewerten.
Die Doku entstand beim Südwestrundfunk und läuft, wie gesagt, am 27. April 2026 um 22:50 Uhr im Ersten. Wer bis dahin nicht warten will, findet sie direkt in der ARD Mediathek.
Weitere Infos gibt es hier oder Fotos auf ARD-foto.de. Pressestelle: Marissa Leister, Tel. 06131 929 32743, oder per Mail an marissa.leister@SWR.de.
Die Frage, ob wir selbst das Tempo unseres Alterns bestimmen können, wird in der aktuellen ARD-Doku auf ansprechende, alltagsnahe Weise beleuchtet. Wissenschaftlich untermauert rückt die Sendung den Fokus auf individuelle Lebensentwürfe und unterschiedliche biologische Voraussetzungen, die unser subjektives wie objektives Alter beeinflussen. Neueste Beiträge zeigen zudem, dass die Forschung zunehmend darauf abzielt, Alter(n) nicht nur als biologische Uhr zu begreifen, sondern als dynamisches Zusammenspiel von Genetik, Umwelt, Ernährung, Bewegung und gesellschaftlicher Erwartung – mit ersten Ansätzen, Alterungsprozesse gezielt zu verlangsamen. Laut einer gestern bei Süddeutsche publizierten Analyse wird etwa die personalisierte Medizin als Schlüssel zur „maßgeschneiderten Altersvorsorge“ gesehen, während auf Zeit Online ein Beitrag nachzeichnet, wie gesellschaftliche Rollenbilder sich auf das subjektive Alter auswirken. Ein Bericht bei Spiegel Online beschäftigt sich wiederum damit, wie Sport und Ernährung nicht nur unsere Lebensdauer, sondern auch die Lebensqualität maßgeblich steigern können.