Natürlich, die Standardantwort heißt: erneuerbare Energien ausbauen! Aber Flasbarth bleibt nicht beim Gewohnten stehen. Netze, Speicher – vielleicht klingt das ein bisschen technisch, fast trocken. Doch dahinter steckt eine neue Art zu denken: Mobilität, Wärme, Strom – alles soll elektrisch werden, möglichst sauber natürlich. National wird daran gesetzt, international auch. Das ist nicht immer leicht, die Interessen sind verschieden – Flasbarth gibt zu, beides sei nötig: diplomatische Vorreiter-Runden und die Mega-Treffen, bei denen die Weltgemeinschaft einen Konsens sucht.
Er betont: Praktische Beispiele schüren Zuversicht. Doch am Ende zählt eben auch eine kluge, fein ausbalancierte Diplomatie, sonst läuft man sich schnell fest zwischen Ideal und Wirklichkeit.
Jetzt im April treffen sich über 60 Regierungen, eingeladen von Kolumbien und den Niederlanden. Was in Santa Marta beschlossen wird, könnte Eingang finden in den großen Masterplan für das Ende der fossilen Zeit, der schließlich auf der COP31 vorgestellt werden soll. Vergangene Weltklimagipfel haben gezeigt: Entscheidend ist, dass konkrete Schritte folgen – leere Versprechen braucht niemand mehr. Deutschland will schon bis 2045 klimaneutral wirtschaften. Das klingt ambitioniert, zumindest auf dem Papier, und wird noch jede Menge Kraftakte in den 2030ern erfordern.
In Santa Marta vereinen sich erstmals über 60 Staaten zu einer 'Koalition der Ausstiegs-Macher', um gemeinsam den Ausstieg aus fossilen Energiequellen voranzutreiben. Jochen Flasbarth sieht in diesem Treffen ein bedeutendes Signal und betont die Notwendigkeit, national wie international Investitionen in erneuerbare Energien, intelligente Netze und Elektrifizierung zu stärken. Andere Medien berichten, dass Kolumbien mit ehrgeizigen nationalen Klimazielen an der Spitze der Bewegung steht, die COP30 in Brasilien zum entscheidenden Wendepunkt für verbindliche internationale Regelungen werden könnte und dabei leistungsstarke Vorbilder für die praktische Umsetzung der Energiewende dringend gebraucht werden.