Coreth setzt Zeichen für nachhaltigen Kunststoff – Investition in Unterwaltersdorf

Unterwaltersdorf – Beim Besuch der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde deutlich: Die G. Coreth Kunststoffverarbeitungsgesellschaft m.b.H. ist längst nicht stehen geblieben, sondern geht mutig und innovativ voran – besonders im Bereich nachhaltiger Kunststoffherstellung und Kreislaufwirtschaft.

heute 15:02 Uhr | 2 mal gelesen

Schon seit 1980 mischt Coreth als familiär geführtes Unternehmen in der österreichischen Kunststoffbranche mit – und hat sich mit viel Arbeit, teils sicher auch mit harter Hand und mutigen Entscheidungen, zu einem der bedeutenden Player gemausert. Jährlich verlassen rund 25.000 Tonnen Kunststofffolien auf neuesten Maschinen das Werk, getragen von den Fähigkeiten der etwa 120 Mitarbeitenden – ein echtes Schwergewicht in der Region. Beim Ortstermin hebt Mikl-Leitner hervor: 'Heimische Unternehmen wie Coreth verkörpern, was unsere Wirtschaft stark macht: Zusammenhalt, Ideenreichtum und Entschlossenheit. Wer jetzt in Recycling und technische Neuerungen investiert, sichert den Standort von morgen.' Geschäftsführer Stefan Chalupnik lässt durchblicken, dass hinter den Maschinen und Produkten ein klares Ziel steckt: Weniger Ressourcen verbrauchen, mehr aus Altem machen und dabei für die Kunden passgenaue Lösungen bieten. Nicht zu vergessen: Finanziell steht Coreth nicht allein da – die NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) sprang über eine stille Beteiligung zur Seite, sodass jüngst eine supermoderne Blasanlage mit Rekordanteil an Recyclingmaterial aufgebaut werden konnte. Auch das Land Niederösterreich selbst legte einen Zuschuss drauf. All das – und nicht zuletzt die rund 3.500 Kunden weltweit, der 50-prozentige Exportanteil – zeigt: Coreth bleibt wichtiger Arbeitgeber und Impulsgeber in Unterwaltersdorf. Übrigens: Wer heute den Hof betritt, spürt, dass zwischen High-Tech und Tradition neue Ideen schon zum Alltag gehören. (Ende)

Coreth aus Unterwaltersdorf, ein traditionsreicher Kunststofffolien-Hersteller, setzt verstärkt auf innovative und nachhaltige Produktion. Dank Investitionen in eine hocheffiziente, recyclingorientierte Blasanlage – mit finanzieller Unterstützung der NÖBEG und einem Zuschuss des Landes Niederösterreich – kann das Familienunternehmen nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten festigen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen zudem, wie regionale Wirtschaft, staatliche Förderungen und strategische Ausrichtung im Sinne der Kreislaufwirtschaft zusammenwirken, um sowohl Arbeitsplätze als auch Umwelt zu sichern. Im Kontext der jüngsten Umbrüche in der Kunststoffindustrie, wie in Medienberichten der letzten 48 Stunden betont, ist Coreth ein Beispiel für gelungene Transformation – die Konkurrenz aus China sowie steigende Rohstoffpreise stellen die gesamte Branche weiterhin vor große Herausforderungen. In einem aktuellen Artikel der 'Frankfurter Allgemeine' wird der wachsende Druck auf europäische Kunststoffunternehmen explizit beschrieben, während 'Die Zeit' und 'taz' sich mit politischen Rahmenbedingungen und Innovationen beschäftigen. Fachleute argumentieren, Recyclingquoten und technologische Entwicklung seien zentrale Stellschrauben für die Wettbewerbsfähigkeit.

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