Neue Inflationsgefahr am Horizont: Ölschock setzt Wirtschaft unter Druck

Wirtschaftsexpertin Veronika Grimm schlägt Alarm: Nach aktuellen Spannungen und steigenden Energiepreisen könnte die Inflation schneller wieder anziehen, als viele für möglich gehalten hätten.

10.03.26 01:03 Uhr | 35 mal gelesen

Mal ehrlich, die Weltwirtschaft wankt immer ein bisschen auf dünnem Eis. Jetzt sorgt der festgefahrene Konflikt am Persischen Golf – genauer: die Blockade der Straße von Hormus – mal wieder für einen ordentlichen Preisdruck auf Öl und Gas. Veronika Grimm, eine der prominenten Stimmen unter den Wirtschaftsweisen, bringt es auf den Punkt: Die gestiegenen Preise hauen nicht bloß den Tankstellenkassen auf die Sprünge, sie wirken global wie eine versteckte Steuer, die dem Wachstum die Luft zum Atmen nimmt. Und ehrlich gesagt, das macht nicht nur Unternehmen nervös, sondern auch die, die beim Wocheneinkauf jeden Euro zweimal umdrehen. Das Ifo-Institut hat auch mal durchgerechnet, wie übel uns das tatsächlich treffen könnte. Kommen die Energiepreise wieder halbwegs runter, bleibt die Inflation womöglich bei erträglichen 2,5 Prozent und die Wirtschaft könnte sich grad so über Wasser halten. Aber wehe, die Preise zischen weiter nach oben – dann sieht's düsterer aus: Bis knapp 3 Prozent Inflation und Wachstumsdellen, die auch den Optimistischsten die Stirn runzeln lassen. Von einer neuen Teuerungswelle im Supermarkt will Ramona Pop, Deutschlands oberste Verbraucherschützerin, derzeit noch nicht sprechen. Immerhin rollt der Nachschub. Aber sie warnt: Letztlich schlagen hohe Energie- und Düngemittelpreise früher oder später auf verarbeitete Lebensmittel durch. Ihr Appell an die Politik klingt pragmatisch – Preistransparenz stärken, damit Preisexplosionen nicht heimlich um sich greifen. Klingt nach einer Mammutaufgabe für die nächste Zeit.

Der Artikel beleuchtet die wachsende Besorgnis vor einer neuen Inflationswelle ausgelöst durch den Anstieg der Energiepreise infolge der anhaltenden Spannungen und der Blockade am Persischen Golf. Während das Ifo-Institut moderate Steigerungen der Inflation und eine leichte Dämpfung des Wirtschaftswachstums prognostiziert, sofern die Energiepreise wieder sinken, drohen bei anhaltend hohen Preisen größere konjunkturelle Schäden. Verbraucherschützer fordern mehr Transparenz im Lebensmittelsektor, um Kostensteigerungen frühzeitig zu ermitteln. Ergänzende Informationen (Stand 27. Juni 2024): Laut aktuellen Recherchen in Wirtschaftsmagazinen und Portalen gehen Volkswirte davon aus, dass der volatile Ölmarkt nicht nur direkte Auswirkungen auf den Energiesektor, sondern zunehmend auch auf die verarbeitende Industrie und die Transportkosten hat. Experten schätzen, dass geopolitische Unsicherheiten in der Region den Preisdruck über die kommenden Wochen aufrechterhalten könnten. Infolgedessen plant die Europäische Zentralbank ihre Zinsschritte vorsichtiger, um die Geldwertstabilität nicht zu gefährden, wie aus den jüngsten Sitzungsprotokollen hervorgeht. Studien zeigen außerdem, dass besonders in Deutschland mittlere und untere Einkommensschichten von Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie ungleich stärker betroffen sind als die breite Masse. Verschiedene Analysten bewerten die Situation zudem im Zusammenhang mit den ohnehin anstehenden Herausforderungen der Energiewende, die durch diese neuen Preisschocks weiter erschwert werden.

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