Merz bedankt sich bei Trump für Kurswechsel hinsichtlich Grönland-Vorstößen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich erleichtert und dankbar, dass US-Präsident Donald Trump von den Plänen zur Übernahme Grönlands Abstand genommen hat.

heute 19:43 Uhr | 3 mal gelesen

Vor der informellen Sitzung des Europäischen Rates am Donnerstag äußerte sich Merz mit einem Hauch von Erleichterung: "Ich schätze es sehr, dass Präsident Trump nun offenbar keine konkreten Schritte zur Annexion Grönlands mehr verfolgt und ebenfalls auf geplante Sonderzölle zum Monatsbeginn verzichtet hat." Er hob hervor, wie viel diese Einigung – oder besser gesagt, das Ausbleiben einer Eskalation – über die Wirkung der europäischen Einigkeit aussagte. Europa sei, so Merz, eben nicht machtlos. Manchmal müsse man nur zusammenspielen, um auch transatlantisch Ergebnisse zu erzielen, auch wenn der Ton vielleicht gelegentlich kantig bleibt. Anders formuliert: Rückgrat zahlen sich manchmal eben doch aus. Was die Nato angeht, wurde Merz nachdenklich. "Das transatlantische Bündnis sollte man nicht leichtfertig über Bord werfen", betonte er, fast schon mit einem Anflug von Sentimentalität. Und doch ließ er auch kritische Töne durchklingen: Trump habe mit seiner Forderung nach höherer europäischer Verteidigungsbeteiligung nicht ganz Unrecht. Es sei eben mehr als nur eine Militärgemeinschaft – eher eine Wertegemeinschaft, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Und, ja, vielleicht ist es auch an der Zeit, den eigenen Teil noch bewusster beizutragen.

Friedrich Merz bedankt sich öffentlich bei Donald Trump für dessen Aufgabe der umstrittenen Pläne, Grönland für die USA zu erwerben, und sieht darin ein klares Zeichen für die Wirksamkeit europäischer Geschlossenheit. Die Entscheidung, auch auf zusätzliche Zölle zu verzichten, führt Merz maßgeblich auf diplomatische Anstrengungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten zurück. Er warnt jedoch, die Nato nicht leichtfertig infrage zu stellen, hält das Bündnis weiterhin für unverzichtbar und erkennt gleichzeitig die Forderung der USA nach höherem europäischen Verteidigungsengagement als berechtigt an. Nach aktueller Recherche: Die Beziehungen zwischen den USA und Europa sind dieser Tage vielfach Thema – sowohl im Hinblick auf Sicherheitsfragen als auch wirtschaftlichen Druck. Unterdessen beschäftigt sich die internationale Presse mit Trumps außenpolitischen Strategien und möglichen Auswirkungen einer erneuten US-Präsidentschaft auf die europäische Sicherheit und die Zukunft der Nato. Zeitgleich wird in mehreren Medien kritisch reflektiert, ob Europa wirklich vorbereitet ist, falls Amerikas Schutzschild schwächer wird, und wie aktuell die Verhandlungsspielräume zwischen EU und USA bei Zöllen und geopolitischer Zusammenarbeit aussehen.

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