Linkenfraktionschefin mahnt: Iran-Flüchtlinge brauchen Schutz und sichere Passage nach Europa

Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, fordert entschiedene Maßnahmen von der Bundesregierung – legale Wege und echte Sicherheit für Geflüchtete aus dem Iran sollen geschaffen werden.

heute 12:04 Uhr | 4 mal gelesen

Reichinnek findet klare Worte angesichts der eskalierenden Lage: Viel zu lange hätten die Menschen im Iran unter autoritären Verhältnissen gelebt – und jetzt, wo neben der staatlichen Repression auch noch militärische Angriffe von Israel und den USA drohen, wird die Situation für viele unerträglich gefährlich. Auch in den umliegenden Staaten, sagt sie, könne man nicht einfach Zuflucht suchen, dazu fehlten vielerorts die nötige Sicherheit und Stabilität. In solch einer Notlage dürfe Europa die Augen nicht verschließen. "Es braucht übergangslos sichere und funktionierende Fluchtwege. Solidarität kann nicht bloß ein Wort bleiben, sondern muss sich im Handeln ausdrücken", unterstreicht Reichinnek. Es klingt fast wie ein Appell, die eigenen Werte endlich ernst zu nehmen – auch dann, wenn es unbequem wird.

Die jüngste Eskalation im Iran verschärft die humanitäre Notlage massiv – sowohl wegen der anhaltenden Unterdrückung durch das Regime als auch durch erhöhte militärische Bedrohung. Menschenrechtsorganisationen berichten, dass immer mehr Iranerinnen und Iraner vor Gewalt und politischer Verfolgung Zuflucht suchen, oft ohne Aussicht auf legale Aufnahme. Experten warnen, dass Nachbarländer wie die Türkei, Afghanistan oder Irak selbst unsicher oder überfordert sind; sichere Wege nach Europa werden von vielen Initiativen dringend gefordert. Zudem ist aus aktuellen Recherchen bekannt geworden, dass die Migrationsdebatte in Deutschland und Europa schärfer wird, vor allem, wenn es um Geflüchtete aus Regionen mit geopolitischen Spannungen geht. Trotzdem entstehen, besonders bei jüngsten Angriffen und Protesten, neue Bewegungen, die sich für humanitäre Korridore und eine klarere europäische Verantwortung einsetzen. Die Forderung nach sicheren Fluchtwegen ist also nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich höchst virulent.

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