Trump macht keine halben Sachen, zumindest in seinen eigenen Worten. Er stellte unmissverständlich klar, dass es „keinerlei Deal“ mit dem Iran geben werde, solange dieses Land nicht bedingungslos klein beigibt. Erst wenn der Iran einer absoluten Kapitulation zustimmt und sich bereit erklärt, einen – so Trump – 'großen und akzeptablen' Anführer ins Amt zu setzen, sei er bereit, gemeinsam mit seinen Alliierten an einem wirtschaftlichen Wiederaufbau mitzuarbeiten. Irgendwie klingt das fast wie das Versprechen eines Immobilienentwicklers – alles wird größer, besser, glänzender. Gleichzeitig schwingt aber auch eine fast irrationale Härte mit, als ob diplomatische Grautöne komplett ausgeblendet werden. Iran, so malt Trump die Zukunft aus, könnte eine „große Zukunft“ haben – vorausgesetzt, das Land spiele nach seinen Regeln. Mit anderen Worten: Ein Neuanfang, aber nur unter US-Bedingungen. Mir persönlich bleibt da ein Restzweifel – funktionieren internationale Beziehungen wirklich so einfach? Oder ist es nur wieder großes Theater auf diplomatischer Bühne?
Trump hat seine kompromisslose Linie gegenüber dem Iran öffentlich bekräftigt und jede Art von Verhandlungen faktisch ausgeschlossen, sofern der Iran nicht bedingungslos nachgibt. Zuletzt berichteten verschiedene Medien, dass die Spannungen zwischen den USA und Iran international für große Beunruhigung sorgen; viele Politiker und Experten beklagen eine Eskalationsspirale und warnen vor der Gefahr eines Flächenbrands im Nahen Osten. Inzwischen hat die iranische Führung Trumps Forderungen als respektlos und destruktiv zurückgewiesen und betont, dass sie weiter auf Eigenständigkeit pochen wird. Zudem zeigen aktuelle investigative Berichte, wie eng wirtschaftliche Interessen und sicherheitspolitische Erwägungen bei beiden Seiten verwoben sind.