Mit 155 Schiffen, die aktuell in der Nähe der Straße von Hormus unter deutscher Flagge oder mit deutschem Bezug verkehren, bleibt die Lage für deutsche Reedereien und Mannschaften angespannt. Die Kombination aus gezielten Angriffen, der drohenden Gefahr durch Minen und immer wiederkehrenden Navigationsstörungen erzeugt ein nicht planbares Risiko – das bekommen Unternehmen wie Crews gleichermaßen zu spüren. In den jüngsten Berichten wurde deutlich, dass gerade nach dem erneuten Aufflammen von Konflikten zwischen Iran und anderen Akteuren die Frequenz von Zwischenfällen zwar schwankt, aber ein Grundrauschen an Unsicherheit allgegenwärtig bleibt. Nach jüngsten Recherchen unterstreichen mehrere aktuelle Medienberichte aus dem deutschsprachigen Raum die wachsenden Sorgen der Schifffahrt – nicht zuletzt, weil die Straße von Hormus fast ein Drittel des weltweiten Seehandels von Erdöl betrifft (diese Zahl ist übrigens immer wieder umstritten; sie schwankt, bleibt aber immens). Die politisch-militärischen Spannungen – auch im Zusammenhang mit israelisch-iranischen Eskalationen und Drohnenangriffen – werden weiterhin als große Gefahr bewertet. Unternehmen setzen mittlerweile verstärkt auf internationale Kooperationen für härtere Sicherheitsmaßnahmen an Bord. Zudem weisen viele Beobachter darauf hin, dass die Navigation durch mögliche GPS-Störungen auch für zivile Schiffe immer riskanter wird, da fehlerhafte Positionsangaben fatal enden könnten.