Per Mertesacker übernimmt ab 2027 die sportliche Leitung beim DFB

Ab 2027 wechselt der einstige Nationalmannschaftskapitän Per Mertesacker in eine Schlüsselrolle: Er wird Geschäftsführer Sport beim Deutschen Fußball-Bund.

heute 11:31 Uhr | 2 mal gelesen

Die Personalie hat es durchaus in sich: Mit Per Mertesacker holt sich der DFB ab Januar 2027 nicht nur einen Weltmeister ins Haus, sondern auch jemanden, der nach der aktiven Karriere einiges an Erfahrung in der Talentschmiede von Arsenal gesammelt hat. Damit tritt er in die Fußstapfen von Andreas Rettig, dessen Vertrag zum Jahresende 2026 ausläuft. Mertesacker wird sowohl für die Nationalmannschaften als auch die hochgelobte DFB-Akademie zuständig sein – ein ziemlich vielseitiges Gebiet, wenn Sie mich fragen. Bemerkenswert finde ich die Entscheidung des DFB, auf einen Ex-Spieler zu setzen, der seine zweite Karriere im Ausland begonnen hat und nun mit neuem Blick nach Deutschland zurückkehrt. Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf lobte Mertesacker dafür, dass er 'zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Fußballs zählt' – das klingt fast ein bisschen nach Vorschusslorbeeren. Mertesacker selbst zeigte sich, zumindest laut Mitteilung, motiviert bis in die Haarspitzen und freut sich auf die Herausforderung. So oder so: Der Übergang dürfte spannend zu beobachten sein – frische Impulse oder doch eher ein behutsamer Kurswechsel?

Per Mertesacker, 2014 noch gefeierter Weltmeister, wird ab 2027 die sportliche Gesamtleitung beim DFB übernehmen und damit wichtige Weichen für die Zukunft des deutschen Fußballs stellen. Seine Zeit bei Arsenal hat ihn nicht nur als Chef der Nachwuchsakademie geprägt, sondern ihm auch einen internationalen Blick auf Jugendarbeit und Management verschafft. Laut jüngster Berichterstattung wird Mertesacker bereits als Hoffnungsträger für neue Strukturen und eine engere Verzahnung zwischen Jugend und Nationalteams gesehen, was angesichts der durchwachsenen letzten Jahre beim DFB dringend nötig erscheint. Im Kontext: Auch bei anderen europäischen Verbänden setzt man auf ehemalige Nationalspieler in Schlüsselpositionen – ein Trend, um moderne Fußballstrukturen mit Erfahrungswissen und Außenperspektive zu beleben. Zuletzt wurde auch kritisch angemerkt, dass die Herausforderungen in der deutschen Nachwuchsförderung und Nationalmannschaft komplex bleiben; die Erwartungen an Mertesacker sind dementsprechend hoch.

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