Amerikanische Aktienmärkte mit Auftrieb – Ölpreise auf Höhenflug

Am Dienstag erlebten die US-Börsen einen spürbaren Zuwachs. Der Dow Jones schloss in New York bei 52.225 Punkten – rund 0,7% mehr als tags zuvor. Auch der S&P 500 und insbesondere die Technologiewerte konnten deutlich zulegen.

21.07.26 22:20 Uhr | 4 mal gelesen

Aktuell treiben mehrere Faktoren das Wechselspiel an den Börsen. Zum einen die geopolitischen Spannungen, allen voran im Nahen Osten, und zum anderen die laufende Berichtssaison der US-Großkonzerne. Beides sorgt für eine kräftige Brise Unsicherheit, hieß es von Andreas Lipkow, Chefanalyst bei CMC Markets. Besonders die Wachstumsfantasien durch Künstliche Intelligenz ließen Bewertungen in die Höhe schnellen – eine Entwicklung, die nicht nur Freunde findet. In den kommenden Tagen stehen große Tech-Namen wie Alphabet, Intel, IBM und Service Now im Rampenlicht. Die Frage, ob die Erwartungen übertroffen werden oder eine Ernüchterung einsetzt, schwebt förmlich über dem Parkett. Der Euro zeigte sich unterdessen am Abend etwas schwächer und notierte bei 1,1403 US-Dollar, während eine Unze Gold mit 4.085 US-Dollar kräftig zulegte. Der Ölpreis schoss gar um 2,5 Prozent nach oben: Für ein Fass Brent-Öl wurden am späten Abend 91,48 US-Dollar verlangt.

Die amerikanischen Aktienmärkte standen am Dienstag ganz im Zeichen einer leichten Rally, was sich insbesondere in den Technologiesektoren bemerkbar machte. Die Unsicherheiten durch geopolitische Krisenherde, darunter der Nahost-Konflikt, prägten die Marktstimmung ebenso wie die Erwartung an die aktuellen Quartalszahlen der Tech-Giganten, bei denen viele Anleger eine Bestätigung für die teils hochtrabenden Kurssteigerungen durch KI-Trends suchen. Zeitgleich stiegen Gold- und Ölpreise stark an – nicht zuletzt als Reaktion auf ökonomische Sorgen und die globale Unsicherheit, wie unter anderem auch in Wirtschaftsspalten großer Nachrichtenportale nachzulesen war. Nach weiteren Internetrecherchen wurde deutlich, dass die Konjunktursorgen durch die geopolitischen Verwerfungen weiter wachsen; europäische Märkte reagieren entsprechend nervös und Experten diskutieren zunehmend die Gefahr von Überbewertungen, insbesondere bei Tech-Aktien. Auch der Dollar zeigt sich in seiner Stärke als Zufluchtswährung, während Rohstoffe wie Gold und Öl im Zuge der weltweiten Unsicherheiten gefragt sind. Die aktuelle Entwicklung der Energiepreise belastet zudem viele Unternehmen und Privathaushalte, was sich auf die Inflationsdynamik niederschlagen könnte.

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