US-Präsident Trump hat seinen Chefunterhändlern Kushner und Witkoff eine bereits geplante Reise nach Islamabad in letzter Sekunde untersagt, obwohl dort eigentlich Sondierungen mit iranischen Verhandlern zu einem möglichen Waffenstillstand stattfinden sollten. Trump betonte, dass aus amerikanischer Sicht aktuell kein Anlass für weitere langwierige Gespräche bestehe – die USA befänden sich in einer komfortablen Verhandlungsposition. Parallel dazu hat der iranische Außenminister Araghchi Pakistan schon verlassen und sucht nun im Oman und in Russland nach diplomatischer und politischer Unterstützung für Teheran – ein Hinweis auf die zunehmende internationale Komplexität des Konflikts. Neue Details: Recherchen zeigen, dass neben den üblichen diplomatischen Kanälen aktuell auch wirtschaftlicher Druck auf Akteure wie Oman und Russland ausgeübt wird. In Islamabad blieb nach der geplatzten Mission Unruhe zurück; pakistanische Regierungsbeamte äußerten sich enttäuscht über die abrupt abgebrochenen Vermittlungsversuche. Auch international nimmt die Sorge zu, dass die diplomatischen Scherben schwerer wiegen als erwartet: Pakistan und Oman geraten in ein riskantes Spannungsfeld zwischen den Großmächten, während Russland seine Rolle als Gegengewicht zu den USA ausweiten könnte.