US-Delegation bleibt zuhause – Iranische Gesprächspartner reisen weiter

Kurzfristiger Kurswechsel: Präsident Trump untersagt die geplante Reise seiner Unterhändler nach Islamabad, während die iranische Delegation Pakistan bereits verlassen hat.

heute 18:44 Uhr | 5 mal gelesen

Statt Dialog in Islamabad – jetzt doch Stillstand: Amerikanische Chefunterhändler, darunter Jared Kushner und Steve Witkoff, hätten sich eigentlich mit ihren iranischen Gegenübern zu komplizierten Friedensgesprächen treffen sollen. Der Flug fiel in letzter Minute aus. Trump schilderte seine Entscheidung gegenüber Fox News fast nebenbei: 'Ich habe meinen Leuten gerade gesagt – sie machen sich fertig für die Reise: Nein, ihr steigt nicht ins Flugzeug. Es gibt keinen Grund, 18 Stunden zu fliegen, nur um sich sinnlos die Zeit zu vertreiben.' Man kann sich bildlich vorstellen, wie die Koffer schon bereit standen und dann alles abgeblasen wurde. Interessanterweise war der iranische Außenminister Abbas Araghchi ohnehin nicht mehr vor Ort – er hatte schon Gespräche mit seinem pakistanischen Kollegen und Premierminister Sharif absolviert und flog direkt weiter: erst in den Oman, dann nach Russland. Offenbar sucht Teheran dringend neue Bündnispartner inmitten der eskalierenden Spannungen mit den USA und Israel. Die pakistanisch-iranische Kontaktaufnahme bleibt damit – vorerst? – wirkungslos auf Eis gelegt. Komisch: In der offiziellen Kommunikation klingt alles nüchtern, aber zwischen den Zeilen brodelt es.

US-Präsident Trump hat seinen Chefunterhändlern Kushner und Witkoff eine bereits geplante Reise nach Islamabad in letzter Sekunde untersagt, obwohl dort eigentlich Sondierungen mit iranischen Verhandlern zu einem möglichen Waffenstillstand stattfinden sollten. Trump betonte, dass aus amerikanischer Sicht aktuell kein Anlass für weitere langwierige Gespräche bestehe – die USA befänden sich in einer komfortablen Verhandlungsposition. Parallel dazu hat der iranische Außenminister Araghchi Pakistan schon verlassen und sucht nun im Oman und in Russland nach diplomatischer und politischer Unterstützung für Teheran – ein Hinweis auf die zunehmende internationale Komplexität des Konflikts. Neue Details: Recherchen zeigen, dass neben den üblichen diplomatischen Kanälen aktuell auch wirtschaftlicher Druck auf Akteure wie Oman und Russland ausgeübt wird. In Islamabad blieb nach der geplatzten Mission Unruhe zurück; pakistanische Regierungsbeamte äußerten sich enttäuscht über die abrupt abgebrochenen Vermittlungsversuche. Auch international nimmt die Sorge zu, dass die diplomatischen Scherben schwerer wiegen als erwartet: Pakistan und Oman geraten in ein riskantes Spannungsfeld zwischen den Großmächten, während Russland seine Rolle als Gegengewicht zu den USA ausweiten könnte.

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